Materialien zur Fachtagung „Zukunft gestalten statt Zukunft nur verwalten“

Fachtagung Dienstleistungsmanagement /Betriebswirtschaft / Hauswirtschaft / Immobilien für leitende MitarbeiterInnen

5. bis 7. Oktober 2015, v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel, Bethel.regional, Bielefeld

Uhrzeit Thema und Inhaltsangabe Referenten/-in
Nr Gruppe   Moderator/-in
 

Montag, 05.10.2015 (1-9)

 
1 Neue Steuerungsmodelle, Führen mit flexiblen Zielen

Niels Pflaeging ist leidenschaftlicher Fürsprecher einer neuen, zeitgemäßen Führung und zeigt auf, wie komplexe Organisationen zukunftssicher Führung wahrnehmen können und welche Managementwerkzeuge hierfür erforderlich sind. Mit seinem neusten Buch "Organisation für Komplexität" will er Arbeit wieder lebendig machen und somit für das Entstehen von Höchstleistung anregen. Dieses Managementverständnis kann ein Beitrag für unsere Transformationsprozesse sein. Es geht um die aktive Gestaltung von Managementprozessen.

PDF-Datei

Nils Pflaeging

Harald Thiel
Stephanus Stiftung

2 Rolle von HR in den Organisation von morgen

Herr Prof. Wald lehrt das Fach Personalmanagement und setzt sich intensiv mit den Einflüssen der IT-Welt auf die Arbeitsweise der HR-Bereiche in Unternehmen auseinander. Welche Systeme und Medien werden genutzt und welche Informationen stehen der HR-Abteilung zur Verfügung? Werden diese Daten nur verwaltet oder aktiv zur Gestaltung von Zukunftsprozessen eingesetzt? In seinen Ausführungen wird uns Prof. Dr. Wald seine Perspektive des Personalmanagements von morgen aufzeigen und darstellen, ob und inwieweit die digitale Transformation auch den Bereich HR betrifft.

Prof. Dr. Peter M. Wald
University of Applied Sciences Leipzig

Harald Thiel
Stephanus Stiftung

3 Bethel.regional, der Wandel von der Anstalt zum regionalen Dienstleister

Prof. Dr. Ingmar Steinhart, Geschäftsführer von Bethel.regional erläutert in dem Workshop die strategische Entwicklung des Arbeitsfeldes Eingliederungshilfe in den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel in Westfalen. Neben den nötigen Vereinbarungen mit den Sozialleistungsträgern, werden auch die strategischen und operativen Prozesse dargestellt, die in Bethel in den letzten Jahren den Wandel ermöglichten.

PDF-Datei

Prof. Dr. Ingmar Steinhart
v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel

Stephan Wilinski
Herrnhuter Diakonie

4 Soziales Unternehmertum und Social Impact Finanzierung

Die Diakonie Deutschland hat im Frühjahr 2015 das Projekt „Soziales Unternehmertum“ gestartet. Damit greift sie eine Initiative der EU-Kommission auf, die den Bekanntheitsgrad von „social business“ und seine rechtlichen wie finanziellen Rahmenbedingungen verbessern möchte – nicht zuletzt um Alternativen zur öffentlichen Finanzierung zu etablieren. Im Herbst liegen erste Ergebnisse des Projekts vor, die vorgestellt und diskutiert werden. Stichworte sind diakonisches Selbstverständnis, alternative Finanzierungsformen sowie wirtschafts- und sozialpolitische Vorstöße der EU.

PDF-Datei

Marianne Dehne/
Thomas Eisenreich
Diakonie Deutschland /
VdDD

Harald Thiel
Stephanus Stiftung

5 Übernahme eines Unternehmens aus der Insolvenz und Integration in die sozialraumorientierte Unternehmensstrategie. Wie muss bei dem betroffenen Unternehmen mit einer drohenden Insolvenz umgegangen werden?

Ein soziales Unternehmen in Insolvenz, das ist eine Seltenheit und verursacht sofort allergrößte Vorbehalte. Die Stiftung NRD hat im Jahr 2014 eine Einrichtung (bisher in nichtkirchlicher Trägerschaft) im Rahmen einer Insolvenz übernommen. Wie ist mit einer drohenden Insolvenz umzugehen? Der kommissarische Vorstand des sozialen Unternehmens in Insolvenz berichtet über erfolgreiche Strategien im Vorfeld einer möglichen Übernahme. Das Praxisbeispiel zeigt weiter, welche Tücken und Besonderheiten bei einer Übernahme aus der Insolvenz bestehen, aber auch welche Chanchen für die Liquidität, bei unterschiedlichen Versorgungskassen, usw. gegeben sind.

Walter Diehl / Thomas Wieler
Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie, analyse / beratung / coaching

Martin Fels
Diakonische Stiftung Wittekindshof

6 Wer verdient was? Ein aktueller Blick auf die Gehälter im Bereich der Diakonie.

Was verdienen die Beschäftigten in der Diakonie? Welche Tarifwerke spielen in der Branche eine Rolle und worauf ist bei Tarifvergleichen zu achten? Auf Grundlage des VdDD-Tarifarchivs werden aktuelle Vergleiche für die Diakonie gezeigt und der Blick über den Tellerrand riskiert. Die Teilnehmer bekommen anhand von Zahlen, Daten und Fakten eine Übersicht, die sie für die Diskussion vor Ort nutzen können.

PDF-Datei

Christoph Tolk
VdDD

Alexander Nübling
Mariaberg e.V.

7 Hauswirtschaft in dezentralen Strukturen

Mit Umsetzung neuer regionaler Angebote für Menschen mit Behinderung verändern sich auch die Anforderungen an die Organisation und Durchführung hauswirtschaftlicher Dienstleistungen. Am Beispiel der vBS Bethel wird in diesem praxisnahen Vortrag die neue Vielfalt hauswirtschaftlicher Leistungsangebote dargestellt. Im Fokus steht die Frage, wie es gelingen kann, diesen vielfältigen Anforderungen auch ohne Fachkräfte und unter Berücksichtigung der gesetzlichen Rahmenbedingungen gerecht zu werden. Es folgt ein Blick auf besondere Herausforderungen und Entwicklungen der Zukunft.

PDF-Datei

Carla Langner
v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel

Ulrike Redmann
v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel

8 Externe Vergabe von FM- Dienstleistungen

  • Das Vertragskataster zur Übersicht der Dienstleistungsverträge
  • Einzel- oder Komplettvergabe, welche Strategie sollte man anwenden?
  • Wirtschaftlichkeitsvergleich für FM-Leistungen
    Bestandteile einer FM-Ausschreibung
  • Ausschreibung mit wenigen Bestandsdaten - geht das?
  • Vertrag und Leistungsbeschreibung, gibt es gute Muster?
  • Aufbau eines Leistungsverzeichnisses
  • Vergleich der Dienstleistungsangebote
  • Bewertungskriterien für die Vergabe der Leistungen

PDF-Datei

Prof. Dipl.-Ing. M. Eng. TM
Uwe Rotermund

Winfried Rullof
Nikolauspflege

9 AAL- Projekt Adlershof - Future Living Berlin

Future Living in Berlin Adlershof, ein Projekt der Unternehmensgruppe Krebs und der GSW Sigmaringen
Das Ziel von Future Living Berlin ist es, aus architektonischer Sicht eine Antwort auf die großen Herausforderungen zu geben, denen sich unsere Gesellschaft in den nächsten Jahren stellen muss: demographischer Wandel, Energiewende und verändertes Mobilitätsverhalten erfordern neue Formen des Wohnens, die durch die rasante technische Entwicklung der letzten Jahren greifbar geworden sind.

PDF-Datei

Roy Lilienthal
GSW Gesellschaft für Siedlungs- und Wohnungsbau Baden-Württemberg mbH

Rainer Storz
Samariterstiftung Nürtingen

EX Zusatz zu offiziellen Tagungsprogramm: Öffnung der Historischen Sammlung Bethel

Die Historische Sammlung Bethel ist ein Museum zur Geschichte der v. Bodelschwinghschen Stiftungen, untergebracht in dem Haus, in dem die Arbeit Bethels 1867 begann. Auf zwei Etagen gibt es Bethel Geschichte zum Ansehen und Anfassen. Die Ausstellung bietet Informationen darüber, wie Pflege von Menschen mit Behinderungen vor über 100 Jahren stattfand, welche Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten es gab und wie sich dies auf die Einrichtung ausgewirkt hat (www.bethel.de/ueber-uns/geschichte-bethels/historische-sammlung.html)

Bitte melden Sie sich bei Interesse an, damit wir den Umfang dieses Zusatzangebotes besser planen können

 
 

Dienstag, 06.10.2015 (10-40)

 
  Andacht
Zionskirche
Pastorin Dr. Johanna Will-Armstrong
10 Gemeinsam anders, Strategie in der Praxis-Die Zieglerschen

Gemeinsam Anders die Zukunft aktiv gestalten-
Vor etwa zwei Jahren beschlossen die Vorstände der Zieglerschen: Ein Veränderungsprozess muss eingeleitet werden, um das Unternehmen für die Zukunft fit zu machen. Gemeinsam mit einem systemischen Beratungs-unternehmen CO13 haben sich die Zieglerschen auf den Weg gemacht, aktiv die Zukunft zu gestalten. Im Fokus war und ist neben Strukturen und Prozessen auch immer die Kultur. Was sind nun die Erfahrungen aus diesem Prozess und hätten die Zieglerschen das alles angestoßen, wenn sie gewusst hätten, was da auf sie zu kommt.... In dem Workshop wird neben dem Prozess auch der innovative Beratungsansatz vorgesellt.

Anne Beck / Kai Thust /
Michael Rochow
Die Zieglerschen

Annette Merk
Die Zieglerschen

11 Auf dem Weg zum Bundesteilhabegesetz - aktueller Diskussionsstand

Mit dem Bundesteilhabegesetz soll die Lebenssituation von Menschen mit Behinderung verbessert und damit das deutsche Recht im Lichte der UN-Behindertenrechtskonvention weiterentwickelt werden. Dabei soll die Eingliederungshilfe zu einem modernen Teilhaberecht weiterentwickelt werden, in dessen Mittelpunkt der Mensch mit seinen behinderungsspezifischen Bedarfen steht. Ziel ist es, das Bundesteilhabegesetz und die Reform der Eingliederungshilfe gemeinsam mit einer Entlastung von Ländern und Kommunen auf den Weg zu bringen. Neben der Vorstellung der Schwierigkeiten auf diesem Weg werden die weiteren Aussichten sowie Chancen und Risiken in den Blick genommen.

 

Michael Conty
v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel

Heinz Schüle
Sonnenhof e.V.

12 Aktuelles zur Besteuerung der Hilfen für Menschen mit Behinderung

Die Finanzverwaltung stellt bei der Prüfung von Handels- und Dienstleistungen von WfbM und Integrationsunternehmen hohe Erwartungen an die Erfüllung der steuerlichen Vorgaben. Fehlende steuerbegünstigte Zweckverwirklichung, Einsatz von schwer behinderten Mitarbeitenden in Hauptfunktionen, Wertschöpfungsquote und die Vermutung einer zusätzlichen Einnahmeerzielung stellen häufig Hürden bei der Anerkennung des ermäßigten Steuersatzes dar. Aktuell gerät überdies der geltend gemachte Vorsteuerabzug in das Visier der Finanzbehörden. Der Beitrag informiert über aktuelle Rechtsentwicklungen und Erfahrungen im Umgang mit der steuerlichen Betriebsprüfung.

PDF-Datei

Andreas Seeger
Curacon GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Frank Hinkelmann
Ev. Perthes-Werk e.V.

13 Betriebliches Gesundheitsmanagement - wozu der Aufwand?

Was ist betriebliches Gesundheitsmanagement? Wozu der Aufwand? Welche Vorgehen haben sich bewährt? Was sind wichtige Einflussgrößen für den Erfolg und wie kann man darauf einwirken? Wie machen es Andere? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Teilnehmer in dem Workshop "Betriebliches Gesundheitsmanagement -Wozu der Aufwand?". Aktuelle Studien, Praxisbeispiele und erfolgreiche Vorgehensweise aus der Sicht von Unternehmen und der Fachexpertin Daniela Chudoba, die Unternehmen unterschiedlicher Größen und Branchen zu diesem Thema begleitet hat, werden vorgestellt und interaktiv diskutiert. Die Teilnehmer gehen aus dem Workshop mit konkreten Empfehlungen zur Weiterentwicklung und ersten pragmatischen Umsetzungsideen für die Einführung eines wirkungsvollen Betrieblichen Gesundheitsmanagements.

PDF-Datei

Daniela Chudoba
chubus GmbH Organisations- & Personalentwicklung

Elke Ruthenkolk
Diakonische Stiftung Wittekindshof

14 Potentiale bei Mitarbeitern erkennen und weiterentwickeln

Die Aufgabenstellungen in der Hauswirtschaft werden immer komplexer. Dem gegenüber steht eine Entwicklung, die geprägt ist von der Schwierigkeit, Mitarbeiter zu finden, die entsprechende Kompetenzen bzw. eine Lernbasis mitbringen, auf der Qualifizierung unmittelbar aufbauen kann. Wie können angelernte Mitarbeiterinnen für komplexere Aufgaben gewonnen und wie können sie darauf vorbereitet werden? Welche neuen Aufgaben kommen hier auf die Führungskraft zu? Wie können PE-Konzepte aussehen, die sowohl Mitarbeitern als auch den betrieblichen Rahmenbedingungen Rechnung tragen?

Erna Grafmüller

Regina Munz
Samariterstiftung

15 Licht - Unterstützung durch künstliches Licht in der Begleitung von Menschen mit geistiger Behinderung und Demenz

Licht hat aufgrund seiner visuellen, biologischen und emotionalen Wirkung eine zentrale Bedeutung für den Menschen. Insbesondere die biologischen Wirkung des Lichtes wird aktuell umfassend erforscht. Ältere Menschen mit und ohne Demenz sind dabei eine wichtige Zielgruppe.

Aktuell ist Atrio Leonberg dabei vier 4er WGs mit passgenauem Licht in einem Neubau auszustatten. Der Einzug wird ca. im September 2015 sein.

PDF-Datei

Melanie Frit
Atrio Leonberg gGmbH

Anita Schmidt
Stephanus-Stiftung

16 Wohnheime mit Baustandards besser planen - Praxisbericht Bethel.regional

Die Erfahrungen beim Bau von Wohnheimen für Menschen mit Behinderung haben gezeigt, dass vielfältige Stolpersteine und Fehlerquellen vermieden werden müssen um die gewünschte Qualität des Baus zu erreichen und die geplanten Baukosten einzuhalten. Um dieses zu erreichen, wurden in Bethel.regional Standards entwickelt, die sich zum einen auf die Zuständigkeiten und das Verfahren der Abstimmung mit Kostenträgern und Fördermittelgebern beziehen. Zudem wurde eine Planungshilfe entwickelt, die im frühen Planungsstadium Klarheit zum Raumprogramm, Anforderungsprofil und den Baukosten schaffen soll. Diese Instrumente und die Erfahrungen damit werden in dem Workshop praxisnah vorgestellt.

PDF-Datei

Rolf Wacker / Armin Nedden
v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel

Ulrich Speidel
Paulinenpflege Winnenden e.V.

17 Das Führungsmodell der Diakonie Stetten - (k)ein Rezeptbuch im Führungsalltag?

Wozu brauchen Organisationen Führung? Notwendigkeit von strategischen und operativen Führungselementen zur Existenzsicherung; Unser Führungsverständnis, Vorstellung des Diakonie-Stetten-Führungsmodells - Warum brauchen wir ein einheitliches Führungsmodell? Was kann es und was nicht? Möglichkeiten und Grenzen

 

Dietmar Prexl / Petra Frisch
Diakonie Stetten e.V.

Michael Preuß
BBW-Leipzig-Gruppe

18 Angemessenheit von Overheadkosten bei Komplexträgern

Die Kosten der Verwaltung sind für die meisten gemeinnützigen Träger eine "Black Box". Kostenvergleiche zu diesem Thema sind in der Sozialbranche nicht verbreitet. Kostenvergleiche für Betriebskosten (z.B. Betriebskostenvergleich der BFS) sind dagegen weit verbreitet. In diesem Vortrag werden verschiedene Instrumente zur Analyse der Overheadkosten bis hin zum Benchmarking diskutiert und eingeordnet. Aus einer Diplomarbeit an der Ev. Hochschule für Soziale Arbeit (FH) in Dresden ist ein Kostenvergleich mehrerer großer Komplexträger entstanden. Die Ergebnisse dieser Analyse bieten einen erster Hinweis für weitergehende Analysen.

PDF-Datei

Prof. Vogelbusch
Warth & Klein Grant Thornton AG

Reinhard Schmid
Johanneswerk

19 Die kaufmännische Risikolandkarte

Das Qualitäts- und Risikomanagement stellt vor allem auf die fachlichen Arbeitsfelder der Träger und Einrichtungen ab. Eine umfassende und dennoch praktikable, kaufmännisch-zentrierte Risikoanalyse ist eher selten anzutreffen. Diese ist jedoch im Rahmen von Compliance-Regelungen relevant. Im Workshop wird mit den Teilnehmern zusammen der Aufbau und die Umsetzung einer solchen kaufmännischen Risikoanalyse diskutiert.

Janine Eulert
ZEB

Dr. Dreyer,
Stephanus Berlin

20 Personalmarketing - Wo erreichen wir welche Bewerber?

Am Beispiel der mehrfach preisgekrönten Recruitingkampagne "SOZIALE BERUFE kann nicht jeder" erklärt Projektleiterin Maja Schäfer, warum zeitgemäßes Personalmarketing auf eine gute Mischung aus Maßnahmen und Kanälen setzen sollte. Oder hätten Sie gewusst, dass über WhatsApp überdurchschnittlich viele Anfragen von Männern kommen, ob sich XING bei der Suche nach Heilerziehungspflegern lohnt und ob man Quereinsteiger mit den selben Angeboten erreicht wie den Nachwuchs?

PDF-Datei

Maja Schäfer
Diakonie Deutschland

Rolf Drescher
BeB

21 Arbeit alternsgerecht gestalten - mit über 60 Jahren noch in der Hauswirtschaft arbeiten?!

Leitungskräfte müssen sich in den nächsten Jahren mit einem steigenden Durchschnittsalter der Belegschaft auseinandersetzen. Im Vortrag wird der zentralen Frage nachgegangen, wie die Arbeitsfähigkeit insbesondere älterer Mitarbeitenden über 60 Jahre erhalten werden kann. Ansatzpunkte sind neben der Arbeitsorganisation auch die Unternehmenskultur und die Personalentwicklung. Durch Praxisbeispiele erhalten die Teilnehmer konkrete Tipps und Strategien.

PDF-Datei

Mona Schöffler
B&S

Elke Ruf
Diakonie Kork

22 Brandschutz (in Werkstätten)

Brandschutz in Werkstätten. Entwurf und Konzeption eines Brandschutzkonzeptes, Planung und Umsetzung von organisatorischen und baulichen Maßnahmen, Anwenderpräsentation von Rettungs- und Evakuierungssystemen für Einrichtungen für Menschen mit Behinderung. Organisation von baulichem, organisatorischen und anlagentechnischen Brandschutz.

Nikolaus Perlepes / Frank Schiffer
Gelsenkirchener Werkstätten /
AFD Facility Management
Gelsenkirchener Werkstätten für angepaßte Arbeit gGmbH

Alexander Marek
Die Zieglerschen

23 Styroporisierung: Die Fragwürdigkeit immer dickerer Dämmschichten

  • Die intensive Fehlinformation interessierter Kreise
  • Das rätselhafte Gegenbeispiel
  • Was bewirkt die Dämmung?
  • Werbeversprechen und Überprüfung
  • Das verordnete rechenverfahren und seine Toleranzen
  • WDVS und Schadenpotentiale
  • Biozide an Dämmsystemen
  • Gebäudeverpackung in brennbaren Hüllen
  • Styropor mit giftigem Flammschutzmittel – wer haftet?

PDF-Datei

Prof. Dipl.Ing. Jens Peter Fehrenberg
Fehrenberg + Partner Architektur- und Sachverständigenbüro

Leopold Schneider
Evangelisches Diakoniewerk Gallneukirchen

24 Geschäftsfelder vom Kunden aus entwickeln. Eine Praxisübung

Bei der Entwicklung von neuen Verpflegungsstrategien kommt es insbesondere darauf an, die Bedürfnisse der Kunden zu erfassen und die eigenen Werteversprechen danach auszurichten. Gemeinsam mit der Lebenshilfe München hat apetito consult eine solche Geschäftsmodellentwicklung durchgeführt. Die Abteilungsleitung Gastronomie und Verpflegung, Sandra Vogt, wird Ihre praktischen Erfahrungen bezüglich der Entscheidungsfindung einbringen. Weiterhin wird die Vorgehensweise mit der Canvas Methode aufgezeigt, die als eine hervorragende Hilfestellung genutzt werden kann.

PDF-Datei

Ralf Oberle / Sandra Vogt
apetito consult / Café Plinganser

Annette Merk
Die Zieglerschen - Service GmbH

25 „Die Zukunft ist MOBIL. Mobilität der Dokumentation im Ambulant Betreuten Wohnen“

Das Seminar befasst sich mit dem Workflow im Bereich des Ambulant Betreuten Wohnens von der Erfassung der Kostenzusagen und Budgets hin zur Dokumentation in verschiedenen Szenarien wie der Nachbereitung im Büro oder speziell der mobilen Datenerfassung. Dabei spielen die Elemente Benutzerfreundlichkeit, Individualisierung, Verfügbarkeit und Datensicherheit eine Rolle. Zusätzlich zur fachlichen Sitzungsdokumentation wird auch der Aspekt der Arbeitszeiterfassung beleuchtet.

PDF-Datei

Sven Mielke / Frank Bölke
Vorwerker Diakonie gGmbH / Connext GmbH

Markus Schick
Paulinenpflege Winnenden e.V.

26 Notwendigkeit der Anwendung von Planungsinstrumenten bei der Beurteilung durch externe Partner – am Beispiel der Kreditvergabe

Bei Investitionsentscheidungen werden Sie immer nach der Zukunft Ihrer Einrichtung gefragt. Wie kann diese gestaltet werden, woher nehmen Sie die notwendigen Informationen und wie begründen Sie Ihre Zukunftsprognose?
Im Vortrag wird am Beispiel der Kreditvergabe erläutert, welche Daten erforderlich sind und wie diese optimal dargestellt werden.

PDF-Datei

Konrad Matyba
Bank für Kirche und Diakonie
KD Bank

Harald Thiel
Stephanus-Stiftung

27 Ambulant Betreutes Wohnen: Erfolgsfaktoren für Profitabilität und Wachstum

Ambulante Versorgungsformen sind aufgrund der Megatrends Inklusion und Personzentrierung das zentrale Wachstumsfeld der Eingliederungshilfe. Mit diesen Angeboten können zudem auch neue Kundengruppen erschlossen werden. Je nach Finanzierungsrahmenbedingungen können diese Aufgabenfelder auch solide Ergebnisbeiträge liefern; oft sind sie jedoch defizitär. Zentraler Erfolgsfaktor für die Sicherstellung der Profitabilität ist eine genaue operative Steuerung vor allem des Personaleinsatzes. Hier fehlen den Führungskräften oft die richtigen Instrumente. In dem Forum werden Grundsätze und Instrumente für eine erfolgreiche Steuerung sowie Ansätze für das Erschließen eines profitablen Wachstums vorgestellt und diskutiert.

Attila Nagy
rosenbaum / nagy unternehmensberatung GmbH

Daniel Schmid
Evangelisches Johannesstif

28 "Zukunft planen, Zukunft sichern: Was erfolgreiche Unternehmenssteuerung auszeichnet"

Die gesellschaftlichen Erwartungen an soziale Leistungen und moralische Integrität in der Sozialwirtschaft sind hoch. Doch nicht nur von Mitarbeitern in der Pflege und Betreuung, sondern auch vom Management werden Qualität, Verantwortungsbewusstsein und treffsichere Entscheidungen erwartet. Um die Komplexität bei der Unternehmensteuerung zu reduzieren, benötigt die Führungsebene ein robustes Kennzahlensystem. Der Referent erläutert branchentypische Steuerungsmechanismen, Adressatenkreise, Erhebungszeiträume und -frequenzen und erörtert Wechselwirkungen zwischen dem Finanz- und Branchencontrolling. Außerdem zeigt er Wege zum erfolgreichen Standardisieren des Personalcontrollings auf.

PDF-Datei

Markus Nikolaus
MICOS GmbH

Elke Ruthenkolk
Diakonische Stiftung Wittekindshof

29 Zentralisierung oder Dezentralisierung von Verwaltungsbereichen - wie findet man die passende Unternehmensstruktur?

Bei dieser Frage scheiden sich die Geister: Welche Verwaltungs- und Unterstützungsbereiche sollen in größeren Unternehmensstrukturen zentral und welche dezentral angesiedelt werden? Die Antwort kann nur lauten: Es kommt darauf an. Der Vortrag liefert einen strukturierten Überblick über die Möglichkeiten und Grenzen der Zentralisierung, räumt auf mit Mythen und skizziert anhand einer Reihe von Beispielen, wie Träger in ihren Strukturen Vorteile durch Zentralisierung oder Dezentralisierung nutzen.

PDF-Datei

Matthias Borchers /
Burkhard Bensiek
CURACON GmbH Wirtschaftsprüfungsges. /
Evangelisches Johanneswerk e. V.

Carsten Rasche
v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel

30 Compliance-Risiken in der Behindertenhilfe: Überblick, Themen, Ansätze, Berichtswesen

Vor dem Hintergrund des ansteigenden öffentlichen Interesses an Transparenz werden sozialtätige Unternehmen verstärkt mit der umfassenden Sicherstellung eines ordnungsgemäßen Verhaltens ihrer Organe und Mitarbeiter sowie der Vorbeugung, Vermeidung und Bewältigung von Rechts- und Regelverstößen konfrontiert (Compliance). Speziell in der Behindertenhilfe ergeben sich unterschiedliche Fragestellungen, die es zu meistern gilt. In dem Vortrag werden praktikable Lösungsansätze zum Umgang mit branchenspezifischen Compliance-Risiken entwickelt bis hin zur der Einbindung der Dokumentation in ein zeitgemäßes Berichtswesen.

Matthias H. Appel
Solidaris-Revisions GmbH

Wilfried Koopmann
Evangelisches Perthes-Werk

31

„Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Zahlungsverkehr - Erfahrungen aus der Praxis“

(AG ist ausgefallen)

Erfahrungsbericht über ein gemeinsames Projekt der Evangelischen Bank eG und des Annastift Hannover zur Ausgestaltung eines Kontos und den damit verbundenen Dienstleistungen, die es Menschen mit Behinderung ermöglichen sollen, an der Bargeldversorgung, auch unter den veränderten Rahmenbedingungen der Dezentralisierung, teilzuhaben.

Hans-Christoph Reese 
Evangelische Bank eG

Rolf Drescher
BeB

32 "So viel Effizienzpotenzial steckt in Ihrer Buchhaltung"

Integrierte, medienbruchfreie digitale Rechnungsprozesse bei der Deutschen Seniorengesellschaft Hannover (DSG): Projektierung, Status Quo und Ergebnisse. Dieser Praxisbericht veranschaulicht die Möglichkeiten des von CGM Systema entwickelten Moduls.

PDF-Datei

Melanie Bödecker
Deutsche Seniorengesellschaft Hannover

Thomas Eisenreich
VdDD

33 „Erfolgreiches Projektmanagement eines anspruchsvollen IT/Org-Projektes in Time und in Budget“ - mit besonderer Berücksichtigung der Integration von Connext Vivendi in SAP FI/HCM

Der Caritasverband der Erzdiözese München/Freising e. V. beabsichtigte mit der Einführung von SAP eine integrierte Lösung für Rechnungswesen / Controlling / Personal umzusetzen. Dargestellt wird die Realisierung eines erfolgreichen Projekts aus Sicht der Projektleiter (Auftraggeber/-nehmer). Was waren Erfolgsfaktoren für die inhaltliche, technische und organisatorische Umsetzung eines Projekts mit über 500 Anwendern in Time und Budget. Ein wichtiger Aspekt war der Datenaustausch zur Connext-Branchenlösung mit Leistungsabrechung / Dokumentation / Dienstplan.

PDF-Datei

John Schopfel /
Martin Krick
Caritasverband Erzdiözese München Freising /
LBU Systemhaus AG

Helmut Göppel-Wentz
Die Zieglerschen

34 Fachgespräch Compliance-Management: Compliance, Revision, Risikomanagement - Hype oder Hilfe für die Diakonie?

Themenvorschläge der Fachgruppe Compliance-Interne Revision-Risiko- und Qualitätsmanagement (CIRQM):1.Compliance, Revision, Risikomanagement - Hype oder Hilfe für die Diakonie? 2.So viel wie nötig, so wenig wie möglich“ - Wirksame Kommunikation gegenüber der Unternehmensführung, Aufsichtsgremien, sonstigen Berichtsempfängern3. Mehrwert für das Unternehmen heben: Akzeptanz und Umsetzung von Arbeitsergebnissen erreichen. Die letzten 30 Minuten dieser Einheit sind für Absprachen im geschlossen Kreis CIRM vorgesehen.

PDF-Datei

Anna Leonhardi
SozDia Stiftung

Michaela Stoeckl
Bruderhaus Diakonie

35 Fachgespräch Controlling

Das Fach- und Austauschforum für Controllerinnen und Controller in der Behindertenhilfe. Berichtswesen, Planung, Investitionsrechnungen, Wirtschaftlichkeitsanalysen, … wie machen es die anderen, was kann ich übernehmen, was ist wichtig? In Geprächsgruppen mit ca. 15 Teilnehmern werden in drei Blöcken jeweils 20 Minuten lang verschiedene Themen besprochen. Themenvorschläge können Sie bestimmen und einfach an andreas.abbrecht@paulinenpflege.de oder saskia.muth@diakonie-stetten.de schicken.

Andreas Abbrecht
Paulinenpflege Winnenden e.V.

Saskia Muth
Diakonie Stetten e.V.

36 Fachgespräch Rechnungswesen

Erfahrungsaustausch zu aktuellen Fragestellungen aus dem Bereich des Rechnungswesens. Aktuelles rund um den Jahresabschluss. Themensammlung und Diskussion. Einzelthemen: Bilanzrichtlinienumsetzungsgesetz (BilRUG) Kapitalflussrechnung (DRS 21) Rechnungslegungsstandard für Stiftungen (IDW Standard) Rechnungslegungsstandard für spendensammelnden Organisationen (IDW Standard)

Michael Stahl
Curacon GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kornelia Mohnen
Baunataler Diakonie Kassel e.V.

37 Fachgespräch Personalmanagement

Erstmalig wollen wir im Rahmen eines "Fachgesprächs Personalmanagement" ein Forum für den kollegialen Austausch unter Personalern zu aktuellen Themen anbieten. In überschaubaren Arbeitsgruppen können vorstrukturierte Themen beraten und reflektiert werden. Sollte sich dieses Angebot bewähren, kann es zum Standard bei dieser BeB-Tagung werden.
Die Themenvorschläge können Sie an die folgenden Adressen senden: daniel.schmid@evangelisches-johannesstift.de oder Elke.Ruthenkolk@Wittekindshof.de.

Daniel Schmid
Evangelisches Johannesstift Berlin

Elke Ruthenkolk
Diakonische Stiftung Wittekindshof

38 Fachgespräch Hauswirtschaft: Hauswirtschaft in neuen Wohnformen - Profilentwicklung der Hauswirtschaftsleitung

Die Rolle der Hauswirtschaft wandelt sich mit neuen Betreuungs- und Versorgungsformen: von der Dienstleistung hin zur aktiven Mitgestaltung in der Betreuung und Begleitung. Dies erfordert neue und/oder erweiterte Qualifikationen und ein anderes Selbstverständnis in der Zusammenarbeit mit den verschiedenen Berufsgruppen. Nach einem Impulsvortrag von Fr. Mona Schöffler stellt Fr. Regina Munz das Projekt "Profilentwicklung der Hauswirtschaftsleitungen" in der Samariterstiftung vor. Im Bereich Altenhilfe wurde das Konzept von der klassischen Stationsversorgung zum Hausgemeinschaftskonzept grundlegend verändert. Es wird aufgezeigt, welchen Herausforderungen sich die Hauswirtschaft zu stellen hatte und in welcher Weise sie durch diesen Prozess begleitet wurde. Im gemeinsamen Fachgespräch werden beide Impulse im Hinblick auf die Konsequenzen für den eigenen Arbeitsbereich diskutiert und Handlungsempfehlungen erarbeitet.

PDF-Datei

Mona Schöffler / Regina Munz
B&S / Samariterstiftung e.V.

Claudia, Mattes
Diakonie Stetten

39 Fachgespräch Immobilien

Erstmalig bieten wir ein Fachgespräch Immobilien in einem neuen Format an. Offene Themen-/ Diskussionsrunden zu Leitthemen sollen eine Plattform für Kontaktaufnahme, Vernetzung und kollgegialen Austausch auch außerhalb der jährlichen Fachtagungen anregen und unterstützen.
Die Leitthemen werden zu Beginn des Fachgesprächs vorgestellt.

Helmut Göppel-Wentz/
Helmut Normann
Die Zieglerschen/
Stiftung Scheuern

 

40 Herausforderung und Chancen beim Betrieb des Freizeit- und Kulturzentrums Neue Schmiede der Stiftung Bethel

Seit dem Jahr 2000 betreibt die Stiftung Bethel das Freizeit- und Begegnungszentrum Neue Schmiede in Bielefeld. Neben dem durch die Integrationsfirma proJob Bethel gGmbH betriebenen Café und Bistro und mit einem umfangreichen Tagungs- und Bankettgeschäft, sind ein Reisebüro, eine Altentagesstätte und ein umfangreiches Freizeit- und Kulturangebot in das Zentrum integriert. In der Veranstaltung werden die Herausforderungen des operativen Geschäfts genauso vorgestellt wir der Prozess, wie sich die Neue Schmiede strategisch entwickelt.

PDF-Datei

Reinhard Bücker / Susanne Stelbrink
Neue Schmiede / v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel

Carsten Rasche
v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel

 

Mittwoch, 07.10.2015 (41-48)

 
  Andacht
Zionskirche
Diakonin Sandra Neubauer
41 Innovationsmanagement - wie können Prozesse und Organisationsstrukturen aussehen?

In vielen diakonischen Trägern gibt es Innovationspotenziale. Neben revolutionären Ansätzen entwickeln die Träger ihre Angebote auch immer wieder weiter. Nur erfolgt dies meistens nicht ausreichend systematisch und auf nutzbare Geschäftsmodelle bezogen. Viele erfolgversprechende Ideen bleiben hierdurch auch noch ungenutzt oder werden nicht "marktreif". Die organisierte und strukturierte Herangehensweise zur Entwicklung von marktfähigen Modellen liegt im Sinne eines Innovationsmanagements. Im Beitrag wird versucht ein Überblick der Vorgehensweisen zu geben. Die Teilnehmenden sollen Anregungen für die Konzeption eines Innovaitonsmanagements und passende Geschäftsmodelle erhalten.

PDF-Datei

Thomas Eisenreich / Julia Steiner
VdDD / Stephanus Stiftung

Julia Steiner
Stephanus

42 Delegation von Unternehmerpflichten - Risiko und Chance

Ziel des Compliance Managements ist es, die Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften im Unternehmen sicherzustellen. Oft werden dabei die Unternehmerpflichten auf leitende Mitarbeitende und Einrichtungsleiter delegiert. In dem Vortrag werden die Unternehmerpflichten durch das IAS (Institut für Arbeit- und Sozialhygiene) dargestellt und aus Sicht von Compliance die rechtssichere Delegation und die damit verbundenen Chance und Risiken dargestellt.

PDF-Datei

Roland Heller/ Andreas Terboven
Stephanus-Stiftung / ias Aktiengesellschaft

Hans-Wolfgang Michael
Stephanus-Stiftung

43 Zukunftssichere Finanzierung von Sozialimmobilien

Die Finanzierung von Sozialimmobilien erfordert in der Vorbereitung einige grundlegende Überlegungen sowie die Durchführung entsprechender Entscheidungsrechnungen. Vorgestellt werden eine Wirtschaftlichkeitsberechnung sowie eine langfristige Finanzplanung für die Gesamtinvestition. Daneben werden der Einfluss des Bankenratings, die Bewertung der Sicherheiten durch Banken und die Erfahrungen mit verschiedenen Kreditinstituten erläutert. Eingegangen wird auch auf alternative Finanzierungsformen sowie auf die Berechnung von Mieten in Konzernstrukturen.

Jürgen Schmale/Katharina Nau
Die Zieglerschen e.V.

Astrid Julia Künzl
Evangelisches Perthes-Werk e.V.

44 Neues im Arbeitsrecht

Das Arbeitsrecht ist einem stetigen Wandel unterworfen. Gesetzesänderungen und neue Urteile der Arbeitsgerichte erschweren es den Überblick zu behalten. Vorgestellt werden die aktuellen Entwicklungen im kirchlichen und weltlichen Arbeitsrecht aus Gesetzgebung, Rechtsprechung und Tarifsetzung und ihre Auswirkungen auf die betriebliche Praxis.

Nicola Fischer
VdDD

Daniel Schmid
Evangelisches Johannesstift

45 Umgang mit ethischen Problemen im Alltag diakonischer Führungskräfte

Führung im diakonischen Unternehmen erfordert nicht allein Fachkenntnisse, sondern auch Werteorientierungen. Niedergeschrieben finden sich Werte oftmals in Leitbildern der Unternehmen. Im Alltag jedoch steht die Führungskraft häufig vor verschiedenen Handlungsalternativen und damit vor der Herausforderung, die richtige (akzeptable) Entscheidung unter Berücksichtigung oftmals sehr unterschiedlicher Interessen herbeizuführen. Anhand von Fallbeispielen aus der Hauswirtschaft werden im Vortrag Methoden zur ethischen Entscheidungsfindung aufgezeigt.

PDF-Datei

Prof. Dr. Volker Stümke
Führungsakademie der Bundeswehr

Ingrid Führing
Johannes-Diakonie Mosbach

46 Projektentwicklung und Projektmanagement bei Bauprojekten

Passen vorhandene Strukturen zu den Anforderungen an Projektentwicklung/ Projektmanagement im Hinblick auf den steigenden Kostendruck, technische Anforderungen, gesetzliche Auflagen?
Anhand von Praxis- und Fallbeispielen wird die unterschiedliche Wahrnehmung von Aufgaben durch den "Bauherren" in der Projektentwicklung und im Projektmanagement dargestellt. Vor- und Nachteile vorhandener Strukturen und deren Auswirkungen auf Projektmanagement/Projektentwicklung sowie die Funktionen und Aufgaben der Beteiligten werden kontrovers diskutiert.

PDF-Datei

Ralf Schmidt
Augustinum Wohnstifte gGmbH

Ulrich Bock
Nieder-Ramstädter Diakonie

47 Insourcing von FM-Dienstleistungen

Das Insourcing von FM-Dienstleistungen bei Non-Profit-Organisationen bietet eine Vielzahl von Vorteilen und stellt sich gegenüber der Fremdvergabe oftmals als die zielführende Variante hinsichtlich Kosten, Nutzen und Qualität dar. Im Rahmen des Vortrages werden einige Stellschrauben zur Professionalisierung der Organisation und Umsetzung einer nachhaltigen Dienstleistungserbringung vorgestellt.

PDF-Datei

Prof. Dr. Frank Ehrenheim
Europäisches Institut für Facility und Immobilienmanagement Forschung GmbH

Stefan Hochberger
Evangelisches Diakonissenhaus Berlin

48 Zukunft beginnt heute: CLARA: Clever und Aktiv Richtung Alter - ein Praxisprojekt in Kooperation mit der Deutschen Bahn AG

Einleitend wird dem Defizitmodell des Alterns das Kompetenzmodell gegenübergestellt. Sodann werden typische Veränderungen hinsichtlich der Leistungsfähigkeit im menschlichen Lebenslauf thematisiert. Anschließend wird auf die Möglichkeiten gezielter Maßnahmen zur Aufrechterhaltung von beruflicher Leistungsfähigkeit und Motivation älterer Arbeitnehmer anhand eines Praxisprojektes in Kooperation mit der Deutschen Bahn AG eingegangen. Hier werden sowohl die tragenden wissenschaftlichen Kriterien erläutert als auch die individuellen und betrieblichen Auswirkungen skizziert.

PDF-Datei

Dr. Jörg Hinner
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Harald Thiel
Stephanus-Stiftung