Materialien zur Fachtagung Dienstleistungsmanagement 2014

Cover Doku DLM 2014Betriebswirtschaft / Hauswirtschaft / Immobilien für leitende MitarbeiterInnen

„Geschäftsmodell Inklusion“

29. September bis 1. Oktober 2014, Pfeiffersche Stiftungen Magdeburg

Programm: PDF-Datei

 

AG Thema und Inhaltsangabe Moderator/in
Referent/in
 

Montag 29.09.2014 (1-10)

 
  Eröffnung Begrüßung In der Johanniskirche
1

„Geschäftsmodell Inklusion: -Prozesse, Strukturen und Kunden neu definieren“

Mit dem Vorschlag eines Bundesteilhabegesetz sollen inklusivere, sozialraumorientierte Leistungsstrukturen geschaffen und Autonomie und Selbstbestimmung der Menschen mit gesetzlich Behinderungen gestärkt werden. Auch steht die Schaffung eines neuen Sozialgesetzbuches im Raum. Im Einführungsvortrag der Fachtagung wird aus Sicht der Freien und Hansestadt Hamburg vorgestellt, wie die Eingliederungshilfe im Sinne der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen verändert und modernisiert wird und welche Folgen dies für die Menschen mit Behinderung und die Inklusion in Deutschland hat.

Senator Detlef Scheele
Senator für Arbeit, Soziales, Familie und Integration,Hamburg

Thomas Eisenreich
VdDD

2

Führen mit flexiblen Zielen

Niels Pflaeging ist leidenschaftlicher Führsprecher einer neuen, zeitgemäßen Führung und zeigt auf wie komplexe dezentrale Organisationen zukunftsicher Führung wahrnehmen können und welche Managementwerkzeuge hierfür erforderlich sind. Mit seinem neusten Buch "Organisation für Komplexität" will er Arbeit wieder lebendig machen und somit für das Entstehen von Höchstleistung anregen. Dieses Managementverständnis kann ein Beitrag für unsere Transformationsprozesse sein.

Niels Pflaeging

Harald Thiel
Stephanus Stiftung

3

Vertiefung Vortrag "Führen mit flexiblen Zielen

"Die Impulse des Vortrages "Führen mit flexiblen Zielen" werden vertieft und mit Beispielen hinterlegt. Es besteht genügend Zeit für einen kontroversen Austausch.

Niels Pflaeging

Hermes
Baunataler Diakonie Kassel

4 Änderung von Geschäftsmodellen in Zeiten der Konversion

Die Konversion von Komplexeinrichtungen erfordert eine Weiterentwicklung des Geschäftsmodells im Rahmen der Unternehmensstrategie. Die Ausgestaltung eines differenzierten Leistungsangebots ist eine logistische Herausforderung und bedarf einer ausgeklügelten betriebswirtschftlichen Unterstützung. Traditionsreiche Trägerunternehmen können durch einen frühzeitigen Angang gerade gegenüber neu am Markt auftretenden Wettbewerbern entscheidende Innovationsvorteile aufweisen.

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Friedrich Lutz
Curacon GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Günther van de Loo
Evangelische Stiftung Hephata

5 Das Rad neu erfunden? Das ARGG-EKD und seine Umsetzung in den Landeskirchen

Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, die EKD-Synode ein ARGG beschlossen. Nun sind die Landeskirchen und die Diakonischen Werke am Zug, die Vorgaben des Rahmengesetzes zum kirchlichen Arbeitsrecht umzusetzen. Wie ist der Stand? Welche unterschiedlichen Ansätze kirchengemäßer Tarifsetzung gibt es? Welches Arbeitsrecht müssen diakonische Träger anwenden? Diese und andere Themen werden vorgestellt und diskutiert.

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Nicola Fischer
VdDD

Alexander Nübling
Mariaberg e.V.

6 Handhabung von Allergenen im Verpflegungsalltag

Dieses Seminar reflektiert die besonderen Anforderungen an die Speisenherstellung für Bewohner mit Lebensmittelallergien. Es wird der wesentliche Unterschied zwischen Lebensmittelintoleranzen und Lebensmittelallergien im Verpflegungsalltag benannt. Denn neben der notwendigen Kennzeichnung der Allergene auf den Speiseplänen ist die Vermeidung von Kreuzkontaminationen bei Speisenherstellung und -verteilung die anspruchsvollere Herausforderung. Diese gilt es bewohnernah kompetent zu meistern - insbesonders auch auf Wohngruppen in der Behindertenhilfe.

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Sascha Kühnau

Regina Munz
Samariterstiftung

7 HOAI-Verträge nach neuer HOAI 2013 im Hochbaubereich

Der Planer des Auftraggebers ist naturgemäß sein Treuhänder, der den Bauwunsch in einer bestimmten Zeit und zu entsprechenden Kosten realisieren soll.Der Referent zeigt auf, wie im Dickicht der neuen HOAI 2013 vernünftige und kostengünstige Vertragslösungen gefunden werden können.

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Klaus A. Werner
Werner Revision
Beratung + Fortbildung

Achim Poeske
BruderhausDiakonie
Leiter DLZ Gebäudemanagement

8

Betreiberverantwortung

Der Vortrag Betreiberverantwortung bietet grundlegende Aspekte zu Inhalt und Umfang der Betreiberverantwortung im Facility-Management. Als Lösungsansatz wird das GSFM®-Rating zum Aufbau einer rechtskonformen Betreiberverantwortung im Facility-Management vorgestellt.

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Prof. Dr. Frank Ehrenheim oder Michael Seibert
Europäisches Institut für Facility und Immobilienmanagement Forschung GmbH

Helmut Göppel-Wentz
Die Zieglerschen - Management Service GmbH

 

Dienstag 30.09.2014 (9-37)

 
  Morgenimpuls Wandelandacht auf dem Gelände
9

Darstellung von Einsatzmöglichkeiten im Bereich des Intranets der Johannes-Diakonie auf der Basis von Microsoft SharePoint

Seit 2 Jahren wird in der Johannes-Diakonie Mosbach SharePoint für Dienstleistungsbestellungen über das Intranet genutzt. Der Referent stellt an Hand von drei Beispielen vor, wie dieses Medium genutzt werden kann, damit Anwender Dienstleistungen elektronisch bestellen können. Das hierbei zum Einsatz kommende formulargestützte Bestellwesen bietet Vorteile in Bezug auf Schnelligkeit,Transparenz und Auswertungsmöglichkeiten, die klassische papiergestützte Verfahren nicht bieten. Die Beispiele betreffen Reparaturen, Essensbestellungen, Raumanmietungen und Reklamationen.

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Rolf Roser
Johannes-Diakonie Mosbach

Markus Schick
Paulinenpflege Winnenden e.V.

10

Neue Führungs- und Aufsichtsstrukturen

Ausgehend von der CURACON-Studie "Führungs- und Aufsichtsstrukturen im Gesundheits- und Sozialwesen, an der sich auch die Rummelsberger Diakonie beteiligt hat, wird aufgezeigt, wie eine effektive und effiziente Aufsicht die Führung eines diakonischen Unternehmens unterstützen oder blockieren kann. In den Ausführungen werden auch Inhalte dargestellt, die so nicht in der Studie enthalten sind. Es gibt genügend Raum für Nachfragen um so eine Diskussion anzuregen.

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Harald Frei
Rummelsberger Diakonie

Matthias Borchers
Curacon GmbH

11

Umgang mit Gemein- und Sachkosten bei Kostensatzverhandlungen

Die Gemein- und Sachkosten sind bei Kostensatzverhandlung zunehmend strittig. Entweder werden sie dem Grunde nach oder in der von den Einrichtungen angesetzten Höhe nicht anerkannt. In der Regel findet eine Deckelung auf niedrigem Niveau statt. Im Vortrag werden neue Konzepte und Ansätze zur Berücksichtigung dieser Kostenarten in den Vergütungen der Eingliederungshilfe vorgestellt und besprochen.

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Prof. Dr. Christian Bernzen
BERNZEN SONNTAG Rechtsanwälte und Steuerberater

Uta Budde
Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V.

12

Unternehmensstrategie und Personalentwicklung

So einleuchtend die Notwendigkeit der Verknüpfung von Unternehmensstrategie und Personalentwicklung ist, so schwierig ist sie in der Praxis zeitgerecht herzustellen und abzusichern. Die Bruderhausdiakonie hat sich seit einigen Jahren so aufgestellt. Praxisbeispiele gibt es z.B. bei Themen "Ambulantisierung in der Eingliederungshilfe" oder "älter werdende Mitarbeiter/-innen".

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Pfarrerin Dorothee Schad
BruderhausDiakonie

Dr. Kathrin Raitza
Stephanus-Stiftung

13

Psychischer Gesundheitsschutz: Burnout-Prävention

Auch in sozialen Einrichtungen sind die Themen Gesundheitsschutz, psychische Erkrankungen, Burnout, Mobbing und Prävention mit an erster Stelle der Zukunftsaufgaben fürs Management zu nennen. In diesem Vortrag werden unter besonderer Berücksichtigung von hauswirtschaftlichen Mitarbeitenden Risiken und wichtige Aspekte von Prävention im Überblick dargestellt. Neben vielen Praxisbeispielen und konkreten Tipps wird der Ansatz einer Multiplikatoren-Ausbildung zum "Burnout-Präventionstrainer" nach ProDeMa vorgestellt.

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Volker Dietzel
ProDeMa, Leitung Fachbereich für Menschen mit Behinderungen Nord

Claudia Mattes
Diakonie Stetten

14

Styroporisierung - Die Fragwürdigkeit immer dickerer Dämmschichten-

Die intensive Fehlinformation interessierter Kreise- Das rätselhafte Gegenbeispiel- Was bewirkt die Dämmung?- Werbeversprechen und Überprüfung

  • Das verordnete Rechenverfahren und seine Toleranzen
  • WDVS und Schadenpotentiale
  • Biozide an Dämmsystemen
  • Gebäudeverpackung in brennbare Hüllen
  • Styropor mit giftigem Flammschutzmittel? Wer haftet?

Prof. Dipl. Ing. Jens Peter Fehrenberg
Fehrenberg + Partne rArchitektur- und Sachverständigenbüro

Leopold Schneider
Evangelisches Diakoniewerk Gallneukirchen

15

Ambient Assisted Living - Was können AAL-Systeme leisten

Intelligente Assistenzsysteme sollen dem Menschen helfen ein selbstbestimmtes und angenehmes Leben zu führen. Hierbei werden die grundlegenden Bedürfnisse im Bereich des Wohnens, Versorgung, Teilhabe, Mobilität, Arbeiten, Gesundheit und Pflege angesprochen. An Hand von Praxisbeispielen wird die Istsituation und Stand der Technik aufgezeigt und Ideen der zukünftigen Gestaltung von "Lebensräumen" vorgestellt.

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Michaela Schweitzer
IBS GmbH

Rolf Völker
Evangelisches Perthes-Werk e. V.

16

Krisenmanagement, Interne und Externe Kommunikation

"Wenn das Wasser bis zum Halse steht"Krisen kommen überraschend und plötzlich. Die interne und externe Kommunikation einer Einrichtung findet dann wie unter einem Brennglas der Öffentlichkeit statt. Christoph Radbruch, Vorstandsvorsitzender der Pfeifferschen Stiftungen und Ulrike Petermann, Leiterin der Unternehmenskommunikation, geben Einblick in ihre Kommunikationserfahrung in Krisen. Sei es bei der Arbeit im Krisenstab während der vollständigen Evakuierung beim Elbhochwasser im Juni 2013 oder im kommunikativen Umgang mit einem Angriff der Presse auf die eigene Einrichtung.

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Christoph Radbruch
Pfeiffersche Stiftungen

Ulrike Petermann
Pfeiffersche Stiftungen

Tanja, Schreiber
Evangelisches Perthes-Werk e.V.

17

CSR - Unternehmerische Kooperationen zur Umsetzung der Inklusion

Corporate Social Responsibility (CSR) ist ein Konzept, mit dem Unternehmen freiwllig gesellschaftliche Belange und Aufgaben in ihre unternehmerischen Aktivitäten integrieren. Sind ökologische und allgemeine soziale Projekte im Umfeld von Unternehmensstandorten inzwischen weit verbreitet, gewinnen CSR-Projekte mit Inklusionsschwerpunkten derzeit erst an Bedeutung. Anhand von Beispielen wird die Ausgestaltung von CSR Projekten, deren mittel- und langfristigen Wirkungsperspektiven sowie die Ansprache möglicher Partnerunternehmen vorgestellt und diskutiert.

Thomas Eisenreich
VdDD

Harald Thiel
Stephanus Stiftung

18

In den Schuhen der Kunden wandern - Service Design und die Gestaltung sozialer Dienstleistungen

Was würde eigentlich herauskommen, wenn wir die Nutzerinnen und Nutzer sozialer Dienstleistungsangebote fragen, was sie eigentlich brauchen? Die Methode des Service-Design versucht, einen anderen Blickwinkel zu ermöglichen, indem sie Dienstleistungen aus der Sicht des Kunden bzw. Nutzers beschreibt. Die Idee dahinter: Nur wer in den Schuhen der Kunden wandert und mit den Augen der Nutzer von sozialen Dienstleistungen schaut, kann bedarfsgerechte und innovative Dienstleistungsangebote entwickeln.

Dieses Dokument steht nur im BeBnet zur Verfügung.

Prof. Dr. Jörg Martens
Fachhochschule der Diakonie

Astrid Julia Künzl
Evangelisches Perthes-Werk e.V.

19

Vereinbarkeit von Beruf und Familie als strategisches Instrument der Mitarbeiterbindung und -gewinnung am Praxisbeispiel

Abgleitet aus der Strategieplanung berichtet das Evangelische Johannesstift über zentrale wie dezentrale Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und der nachhaltigen Verankerung im Unternehmensverbund.

Daniel, Schmid
Evangelisches Johannestift Berlin

Elke Ruthenkolk
Wittekindshof - Diakonische Stiftung für Menschen mit Behinderungen

20

Auswirkungen des Paradigmenwechsels in der Behindertenhilfe und (Re-) Aktionen der Hauswirtschaft

Am Beispiel der Verpflegung wird die aktive Mitgestaltung der Dezentralisierung einer Komplexeinrichtung durch die Hauswirtschaft praxisnah aufgezeigt. Strukturen, Prozesse und Angebote werden grundlegend neu gestaltet:- Entscheidung für ein zukunftsfähiges Verpflegungssystem und für ergänzende gastronomische Angebote- Zusammenlegung der zwei Zentralküchen:* Überprüfung der Wirtschaftlichkeit

  • Erarbeitung der neuen Strukturen und Prozesse
  • Zusammenarbeit zwischen den Geschäftsbereichen und den Hierarchien
  • Personalführung im Veränderungsprozess
  • Ausblick: Welche weiteren Anpassungen könnten angestrebt werden?

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Jana Weilguni
Johannes-Diakonie Mosbach

Ingrid Führing
Johannes-Diakonie Mosbach

21

Besonderheiten bei der Wertermittlung von Gebäuden

1. Definition Marktwert/ rechtliche Grundlagen der Immobilienwertermittlung
2. Wertermittlungsverfahren
a. normiert Wertermittlungsverfahren
b. Sonderfall Sozialimmobilie?
c. Beleihungswertermittlung
3. Sachverständige - Qualifikation, Leistungen, Honorierung

Rainer Storz
Sachverständiger (DIA)

Christoph Kienzle
Die Zieglerschen e.V.

22

Erfahrungsbericht der Zieglerschen: Energiebericht 2012

Wie können spezifische Energiekosten trotz steigender Energiepreise optimiert werden?Welche Erkenntnisse können aus einer systematischen Energieverbrauchs- und Energiekostenauswertung gezogen werden?Anhand des Energieberichtes 2012 stellen die Zieglerschen Potentiale und Strategie im Bereiches Technischen Anlagen- und Energiemanagements vor.

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Karsten Jäkel
Die Zieglerschen e.V.

Helmut Normann
Stiftung Scheuern

23

Nur gesunde Betriebe haben Zukunft

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist ein zentrales Thema in der Unternehmens- und Personalentwicklung. Dies gilt insbesondere für diakonische Arbeitsfelder, in denen die Krankheitsquote deutlich höher ist, als in vielen anderen Berufen. Das Forum zeigt die konkreten Angebote der BKK Diakonie und der BGW, die sich als Partner der diakonischen Behindertenhilfe verstehen und eng zusammen arbeiten. Diese Angebote helfen, das BGM vor Ort auch in kleineren und mittelgroßen Einrichtungen zu installieren, es zu entwickeln und erfolgreich zu machen.

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Frank Großheimann
BKK Diakonie

Dr. Detlev Krause
BGW

Daniel Schmid
Ev. Johannesstift

24

Potenzialanalyse Medikamenentmanagement - Berichte aus der Praxis

In den letzten Monaten wurden diverse Artikel zum medikamentösen Verordnungsmanagement veröffentlicht. Die Aussagen und Ergebnisse waren teilweise alarmierend. Der Vortrag greift, basierend auf diesen Veröffentlichungen, die aktuelle Situation im Verordnungsmanagement auf. Mittels anschaulicher Beispiele wird aufgezeigt, worauf es sich lohnt, besonderes Augenmerk zu richten. Es werden konkrete Ergebnisse aus den Bereichen Zeitmanagement, Ressourcen und Kosten, Kommunikationswege, Datensicherheit und vor allem Aspekte zur Arzneimitteltherapiesicherheit dargestellt. Vor allem die Beispiele aus der Praxis können für die Zuhörer hilfreich zum Abgleich mit den Prozessen in der eigenen Einrichtung genutzt werden.

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Thomas Kirpal
CGM Systema

Rolf Drescher
BeB e. V.

25

Konfessioneller Datenschutz - Maßnahmen zur Risikobewältigung bei der Verwaltung personenbezogener Daten von Klienten und Mitarbeitern

Evangelischer Datenschutz und das Bundesdatenschutzgesetz sind zwei getrennte Rechtsbereiche, haben aber viele Schnittstellen. Der Vortrag stellt die (bussgeldbewehrten) Risiken bei der Verwaltung von personenbezogenen Daten von Klienten und Mitarbeitern dar (Auftragsdatenverarbeitung, Aktenvernichtung). Der Vortrag zeigt auf, wie ein mögliches System bei der Bearbeitung des konfessionellen Datenschutzes aussehen kann, das auch den Prüfungen der Aufsichtsbehörden standhält.

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Christoph Lützenkirchen
Curacon GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Martin Fels
Diakonische Stiftung Wittekindshof

26

Entwicklung von Beleihungsstrategien

Viele Unternehmen der Sozialbranche verfügen über einen ausgedehnten Immobilienbestand, der teilweise über 100 Jahre stetig gewachsen ist. Entsprechend gestückelt bzw. wenig planlos sehen die Grundbücher mancher Einrichtungen aus. Dadurch haben es diese Einrichtungen schwer, Finanzierungspartnern angemessener Sicherheiten zu stellen. Wir möchten in unserem Workshop für die Probleme sensibilisieren, um Einrichtungen der Behindertenhilfe vor einem bösen Erwachen zu bewahren und Lösungsansätze aufzeigen.

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Hans-Christoph Reese
Evangelische Bank

Harald Thiel
Stephanus-Stiftung Berlin

27

Finanzierungsinstrumente für diakonische Einrichtungen - ein praxisorientierter Überblick

Entscheidend für die kurzfristige Liquiditätssteuerung, der Finanzierung von Betriebsmitteln oder der Planung und Realisierung von Bauprojekten kommt es auf den richtigen Finanzierungsmix an. Im Vortrag werden die Berücksichtigung günstiger öffentlicher Fördermittel, z.B. von der Kreditanstalt für Wiederaufbau, sowie die Einbindung alternativer Finanzierungsformen wie Leasing oder Factoring dargestellt werden.Der Beitrag wird durch erfolgreiche Finanzierungsbeispiele aus unserem Kundenkreis ergänzt werden.

Konrad Matyba
Bank für Kirche und Diakonie eG - KD-Bank

Wilfried Koopmann
Ev. Perthes-Werk e.V.

28

Value Engineering mit SAP/LBU - Der Weg zur IT/Org.-gestützten Unternehmensentwicklung für Soziale Unternehmen

Als Lösungsanbieter haben wir nur ein Ziel, die Wertschöpfung in den sozialwirtschaftlichen Unternehmen zu steigern. Das machen wir im Rahmen einer Value Map, bei der wir mit dem Management (1. und 2. Ebene) die Handlungsfelder in der Wertekette des Unternehmens identifizieren und die Wertbeiträge unserer Lösung darstellen. Daraus entsteht eine Roadmap für den Ausbau der IT-Plattform, die langfristig die IT-Strategie mit dem Wertepotential festschreibt. Mit dieser Vorgehensweise optimieren Sie natürlich auch Ihre spezifischen Geschäftsprozesse.

Oliver Distler
LBU Systemhaus AG

Martin Adel
Stiftung Evangelische Altenheimat

Markus Schick
Paulinenpflege Winnenden e. V.

29

Vertragsmanagement mit elektronischen Akten und Workflows - in dezentralen Strukturen

Am Beispiel von Arbeitsverträgen im Personalmanagement, Prozess der Rekrutierung und der Kompetenzentwicklung. Prozessinhalte der Gestaltung von Werkstatt- und Heimverträgen inkl. der Einbindung von Bewertungssystematiken. Beispiele im strategischen Immobilienmanagement bei Objekten mit Kunden- und Lieferantenmanagement bei zentralem Einkauf für Komplexeinrichtungen und Verkauf im Werkstattbereich. Prozess der permanenten und Stichtagsbestandsaufnahme, Tätigkeitserfassung und Auftragscontrolling im Facilitymanagement. Der Nutzen in der praktischen Anwendung wird aufgezeigt.

Cindya Haje
VRG - Vereinigte Rechenzentren Micos

Thomas Eisenreich
Ev. Stiftung Alsterdorf

30

Compliance in diakonischen Einrichtungen vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen - Gesetze, Regelungen und eigene Vorgaben systematisch einhalten und Risiken minimieren

Sozialtätige Unternehmen sind auf die Unterstützung und Begleitung von Menschen gerichtet und einem besonderen moralischen und ethischen Anspruch verpflichtet. Ihr Handeln steht daher fortdauernd im Fokus öffentlicher Beobachtung und Kritik. Ausgehend von diesen Rahmenbedingungen soll das Referat Auskunft über die Notwendigkeit von Compliance vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen im Gesundheits- und Sozialbereich geben.Das Auditorium soll ermutigt werden, die in den sozialtätigen Unternehmen vorhandenen Instrumente zu nutzen und fortzuentwickeln, um die mit dem Begriff "Compliance" umschriebenen gestiegenen Anforderungen an Rechts- und Regelkonformität zu bewältigen.

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Dr. Marc-Alexander Vaubel
Solidaris Revisions GmbH

Carsten Rasche
Bethel.regional

31

Die Umsetzung des BRK-Aktionsplans in den Pfeifferschen Stiftungen - ein Modellprojekt des BeB

Die besondere Herausforderung lautet: Einen Aktionsplan einer Einrichtung der Behindertenhilfe umzusetzen. In der AG wird der Weg zum Aktionsplan beschrieben, anhand praktischer Beispiele werden Ziele und Maßnahmen erläutert und die konkrete Umsetzung dargestellt. Zwei Mitglieder der Projektgruppe der Pfeifferschen Stiftung werden in den Vortrag einbezogen. Die Pfeifferschen Stiftungen sind eine von neun Piloteinrichtungen des vom BeB initiierten und begleiteten Projekts zur Realisierung von Aktionsplänen im Rahmen der UN-Behindertenrechtskonvention.

Axel Gutsche
Pfeiffersche Stiftungen

Rolf Drescher
BeB e. V.

32

Praktisches Beispiel Compliance

Die Einführung von Compliance Regelungen und Strukturen wird bei vielen Trägern, insbesondere den Komplexanbietern, diskutiert und vorbereitet. Anhand eines praktischen Beispiels wird der Einführungsprozess, die Entscheidung hinsichtlich Umfang der Compliance-Regelungen anhand von Risikoanalysen und die konkrete Anwendung der Vereinbarungen vorgestellt. Abschließend wird noch kurz auf die Abgrenzung zwischen Compliance Management, Interner Revision und Risikomanagement ebenfalls am Praxisbeispiel vorgenommen.

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Claudia Heilmann
Flughafen Hamburg GmbH

Christoph Radbruch
Pfeiffersche Stiftungen

33

Fachgespräch Controlling

Das Fach- und Austauschforum für Controllerinnen und Controller in der Behindertenhilfe. Berichtswesen, Planung, Investitionsrechnungen, Wirtschaftlichkeitsanalysen, … wie machen es die anderen, was kann ich übernehmen, was ist wichtig? In Geprächsgruppen mit ca. 15 Teilnehmern werden in drei Blöcken jeweils 20 Minuten lang verschiedene Themen besprochen. Themenvorschläge können Sie bestimmen und einfach an andreas.abbrecht@paulinenpflege.de oder saskia.muth@diakonie-stetten.de schicken.

Andreas Abbrecht
Paulinenpflege Winnenden e.V.

Saskia Muth
Diakonie Stetten

34

Grundsätzliche Aspekte der Mitarbeiterbindung

Mitarbeiterbindung: was wird getan - was kann man tun? Mitarbeiterbindung umfasst mehr als eine geringe Fluktuationsrate und ist kein Wert an sich.Vielmehr ist bedeutsam, wie es Organisationen gelingen kann, engagierte Leistungsträger in Schlüsselpositionen auch in schwierigen Zeiten an sich zu binden. Die Klaus Lurse AG hat in Kooperation mit der reflect AG eine Studie zum Thema Mitarbeiterbindung erarbeitet und dabei Ansätze zu einem wirksamen Bindungsmanagement entwickelt.

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Anton Stockhausen
Klaus Lurse AG

Reiner Breder
Wittekindshof Diakonische Stiftung

35

Integriertes Arbeitsschutzmanagement

Folgende Fragen werden im Vortrag beantwortet:- Welche Chancen und welchen Nutzen für das Unternehmen bietet die Einführung eines integrierten Arbeitsschutzmanagementsystems?- Mit welchen Instrumenten kann der Aufbau dieses Systems erfolgen?- Welcher Aufwand entsteht beim Aufbau und bei der weiteren Pflege dieses integrierten Arbeitsschutzmanagementsystems?

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Ulrike Redmann
von Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel, Bethel.regional

Antje Walter
Fürst Donnersmarck Haus

36

Projektmanagement/Projektentwicklung für Gebäude

Passen vorhandene Strukturen zu den Anforderungen an Projektmanagement/Projektentwicklung im Hinblick auf den steigenden Kostendruck, technische Anforderungen, gesetzliche Auflagen, ...Anhand von Praxis- und Fallbeispielen wird die unterschiedliche Wahrnehmung von Aufgaben durch den "Bauherren" im Projektmanagement und der Projektentwicklung dargestellt. Vor- und Nachteile vorhandener Strukturen und deren Auswirkungen auf Projektmanagement/Projektentwicklung sowie die Funktionen und Aufgaben der Beteiligten werden kontrovers diskutiert.

Ralf Schmidt
Zentren für Psychiatrie Südwürttemberg

Winfried Rullof
Nikolauspflege Stuttgart

37

KWK- Anlagen

Wirtschaftliche Technologien im Heizungsmarkt und Marktübersicht.Planungsaspekte und Wirtschaftlichkeit von KWK- Anlagen.Stand der Technik und den aktuellen Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten der BHKWs.

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Dr. Markus Gailfuß
BHKW- Consult

Ulrich Speidel
Paulinenpflege Winnenden e.V.

 

Mittwoch 01.10.2014 (38-44)

 
38

Woran erkennt man wirkungsvolles Engament für Inklusion?

PHINEO, ein gemeinnütziges Analyse- und Beratungshaus mit dem Schwerpunkt wirkungsvolles gesellschaftliches Engagement, hat 50 gemeinnützige Organisationen dahingehend analysiert, wie deren Aktivitäten Inklusion für Menschen mit Behinderung umsetzen. In der Veranstaltung werden die Methode und die Ergebnisse dieser Wirkunsanalyse Inklusion vorgestellt und in einer anschließenen Diskussion mit den Teilnehmenden erörtert.

Charlotte Buttkus
PHINEO gAG

Carsten Rasche
Stiftung Bethel, Bethel.regional

39

Praxisbericht Pfeiffersche Stiftungen Magdeburg: Der Controlling-Prozess

Die Gastgeber der Tagung sind ein diakonisches Dienstleistungsunternehmen mit den Arbeitsfeldern Behindertenhilfe, Akutkrankenhaus, Altenhilfe und Hospizarbeit. In der Veranstaltung wird das Controlling-System der Einrichtung vorgestellt. Florian Schuberth, Leiter der Abteilung Controlling in den Pfeifferschen Stiftungen wird Planung, Plan-Ist Vergleiche, Berichtswesen, Kommunikation der Ergebnisse, EDV-Unterstützung etc. vorstellen.

Florian Schuberth
Pfeiffersche Stiftungen

Armin Dönnhoff
kreuznacher diakonie

40

Fachgespräch Rechnungswesen

Erfahrungsaustausch der Teilnehmenden zu aktuellen Fragestellungen aus dem Bereich des Rechnungswesens. Aktuelles rund um den Jahresabschluss. Themensammlung und Diskussion. Einzelthemen: (1) Bilanzierung von Erbbaurechten, (2) Rechnungslegung von Stiftungen, (3) steuerliche Mittelverwendung im handelsrechtlichen Jahresabschluss - ein Widerspruch?

Michael Stahl
Curacon GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jürgen Schmale
Die Zieglerschen e.V.

41

Personalgestellung, Arbeitnehmerüberlassung und Dienstleistungsbeziehungen

Das komplexe und in erheblicher Bewegung befindliche Thema ist rechtlich strukturiert aufzuarbeiten. Arbeits- und vertragsrechtliche Aspekte sind zu beachten, bis hin zu sozialversicherungsrechtlichen Fällen im Feld der "Scheinselbstständigkeit".

PDF-Datei

Dr. Friederike Meurer
Curacon Weidlich Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Martin Fels
Wittekindshof Diakonische Stiftung

42

Mut zur Macht - ein Plädoyer für sichtbares Management in Küche und Hauswirtschaft

Klare Ziele, ein gesundes Sebstbewußtsein und gezielte Abwehr, wenn unberechtigter Weise Forderungen gestellt werden - das sind Machtpotentiale, die alles andere als negativ sind. Macht hat positive Seiten, die es zu entdecken gilt. Macht zu haben ist wichtig. Wenn wir die Spielregeln der Macht kennen, die zu Ansehen und Einfluss führen, dann wird so mancher Weg frei, der bislang unzugänglich schien. Damit die Kompetenzen in Küche und Hauswirtschaft gesehen werden, muss sich die Führung zeigen. Wie wir mit Macht umgehen, das ist dann eine andere Seite.

PDF-Datei

Martina Feulner
H wie Hauswirtschaft

Angelika Höschle
Bruderhaus Diakonie

43

Vorstellung FM in den Pfeifferschen Stiftungen

Startup Liegenschaften, Leistungsbeschreibung der ZD FM, Startup - Eine Struktur zur Übernahme technischer FM Dienstleistungen

Thomas Schulze
Zentrale Dienste Facility Management, Pfeiffersche Stiftungen

Ulrich Bock
Niederramstätter Diakonie

44

Diakonisch Entscheiden? - Wie diakonische Unternehmen ihre Entscheidungsfähigkeit stärken können

Diakoniemanager/innen sind mehr denn je mit einer wachsenden Fülle von strategischen Entscheidungen konfrontiert, die sowohl unternehmerisch tragfähig als auch im “pluralistischen” Kontext, wie er in diakonischen Unternehmen auftritt, anschlussfähig sein müssen. Wie kann es gelingen die Entscheidungspraxis der Organisation angemessen weiterzuentwickeln, so dass ihre Entscheidungsfähigkeit gestärkt wird? – Praxisorientierte Managementforschung aus Sicht des neusten St. Galler Managementmodells und einer diakonischen Unternehmensstudie, die als Dissertation an der Universität St. Gallen (Johann-Hinrich-Wichern Preis 2013) erschien und demnächst als Praxisbuch “Diakonisch Entscheiden” veröffentlicht wird.

PDF-Datei

Dr. Hendrik Höver
Universität St. Gallen

Stephan Wilinski
Herrnhuter Diakonie