Orientierung Heft 2/2022: #digital

Cover der Orientierung Heft 2/2022Liebe Leser*innen,

spätestens mit Corona haben wir alle einen großen Schritt in Richtung einer digitaleren Welt beschritten. Oft aus der Not geboren haben wir gelernt, uns in Videokonferenzen zu begegnen, haben uns über virtuelle Tools vernetzt, haben uns in digitalen Lebensbereichen wiedergefunden.

Auch die letzten Orientierungsredaktionskreise fanden ausschließlich digital statt. Oben winkt Ihnen der Redaktionskreis vom April 2021 zu, bei dem wir diese Ausgabe der Orientierung vorgedacht haben: #digital.

Inzwischen wissen wir alle, wie hilfreich vieles ist, was durch Digitalisierung möglich wird. Genauso haben wir es erlebt, dass eine digitale Welt auch nicht nur Vorteile hat. Wir sehnen uns oft nach direkter, nicht digital vermittelter Kommunikation, nach wirklichem Beisammensein, ohne Blick auf den Bildschirm.
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Orientierung Heft 1/2022: Seelsorge: mitfühlen mitgehen mittrauern mitfreuen

HeftcoverLiebe Leser*innen,

wussten Sie schon, dass es im Bundesverband evangelische Behindertenhilfe (BeB) ein Projektteam gibt, das sich intensiv mit aktuellen Fragestellungen rund um Seelsorge befasst? Den Fokus legt die Arbeitsgruppe, in der Anke Marholdt, Michael May, Gilbert Krüger, Christian Möring, Gundula Schmidt und Carsten Casi Cassandra Wiegel zusammenarbeiten, auf die Frage nach partizipativer Seelsorge. Ein Ergebnis der Arbeit bündelt die Gruppe in einem „Manifest für partizipative Seelsorge“ (auf Seite 08). Der Arbeitskreis stellt dort fest: „Seelsorge partizipativ zu denken ist exemplarisch und notwendig für den Paradigmenwechsel hin zu einer inklusiven Kirche.“ Vor einem Jahr kam Frau Heuerding, Geschäftsführerin im BeB, auf die Orientierung zu, ob es denkbar wäre, die Ergebnisse der Arbeitsgruppe in eine Orientierung einfließen zu lassen. Herr May, der dann zum Redaktionskreis dazu kam, konnte uns überzeugen. Und so entstand dieses Heft rund um „teilhabende und teilgebende Seelsorge“.
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Orientierung Heft 4/2021: AUSSERGEWÖHNLICH Menschen, die herausfordern

Cover OrientierungLiebe Leser*innen,

wir müssen (mal wieder) eine Orientierung machen, in der wir uns mit der Gruppe der „Systemsprenger*innen“ auseinandersetzen. So war die erste Idee vor rund einem Jahr im Redaktionskreis der Orientierung.
In der Diskussion war dann schnell klar, dass man es sich mit dem Begriff Systemsprenger*in zu leicht macht.
Der Begriff hat durch den 2019 an den Start gegangenen gleichnamigen Film von Nora Fingscheidt eine breite Öffentlichkeit erreicht. Im Film geht es um den Leidensweg eines 9-jährigen Mädchens, das mit seinem Verhalten alle Unterstützungssysteme an Grenzen bringt. Ob Pflegefamilie, Psychiatrie oder Heime: Alles wird von ihr „gesprengt“.
Aber: Hier werden nicht nur Systeme „gesprengt“, sondern auch Systeme auf ihre Funktionalität geprüft. „Systeme sprengen – Systeme prüfen“ war dann unser Arbeitstitel für die Artikelanfragen.
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Orientierung Heft 3/2021: Politik

CoverLiebe Leser*innen,

haben Sie schon einmal etwas von der Initiative „Wir für Menschlichkeit und Vielfalt" gehört? Die gibt es seit März 2021. Sie finden sie im Netz unter www.wir-fmv.org. Mit einer gemeinsamen Erklärung zeigen über 700 Verbände, Initiativen und Einrichtungen aus dem Bereich der Behindertenhilfe und der Sozialen Psychiatrie klare Haltung gegen Rassismus und Rechtsextremismus und warnen vor Hetze und Stimmungsmache rechter Akteur*innen wie der AfD und ähnlicher Bewegungen. Die unterzeichnenden Verbände machen sich stark für eine offene und vielfältige Gesellschaft und gegen eine Stimmung von Hass und Gewalt. Der BeB ist auch dabei.
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Orientierung Heft 4/2020: Menschlichkeit

Heftcover

Liebe Leser*innen,

mit dieser Orientierung haben wir uns auf die Suche begeben - was ist Menschlichkeit? Unsere Hoffnung war: In der Summe aller eingehenden Artikel lässt sich am Ende eine gemeinsame Definition erkennen. Auch Meggy Katzenstein hat sich in der Diakonie Kork für uns auf Spurensuche begeben. Sie hat mit unterschiedlichen Gruppen von Menschen mit Unterstützungsbedarf versucht zu erheben, wie Menschlichkeit erlebt wird. Nach so manchen ratlosen und verständnislosen Blicken wurde dann aber doch von eigenen „Menschlichkeitserfahrungen“ erzählt:
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Orientierung Heft 3/2020: Arbeit 2020

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Liebe Leser*innen,

vor kurzem wussten viele von uns noch nicht, was der Unterschied zwischen einer FFP2- oder einer MNS-Maske ist. Jetzt tummeln wir uns in Video-Konferenzen, waschen uns deutlich häufiger als sonst die Hände und singen dabei zweimal „Happy birthday to you“, weil wir gelesen haben, dass dann die 30 Sekunden Mindestwaschzeit herum sind. Kaum sind die Hände ordentlich und gründlich abgetrocknet, gönnen wir uns noch eine kräftige Portion Hand-Desinfektionsmittel auf die schon spröde gewordenen Hände. Türklinken öffnen wir souverän mit dem Ellbogen, wir begrüßen uns, statt mit Handschlag, mit einem freundlichen Lächeln.
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Orientierung Heft 2/2020: Divers*ität

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Liebe Leser*innen,

unsere Welt scheint immer unterschiedlicher und unübersichtlicher zu werden. In der politischen Diskussion, im Miteinander verschiedener Kulturen, im Fußballstadion, in der Straßenbahn und auch in der Eingliederungshilfe treffen Menschen verschiedener Herkunft, verschiedener sexueller Orientierung, verschiedener Glaubensrichtungen, verschiedener Kompetenzen aufeinander. Das wird an vielen Stellen als Bereicherung erlebt. Das führt aber auch zu Ängsten und Sorgen.

Diese Ängste können minimiert werden, wenn jeder die Möglichkeit hat, die eigene Meinung angstfrei zu äußern, wenn unterschiedliche Meinungen respektiert und offen diskutiert werden und wenn Empathie als Grundstimmung erlebbar ist. Amy Edmondson spricht dann von „psychologischer Sicherheit" (siehe Schmidt Seite 08).
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Orientierung Heft 1/2020: Selbstbestimmung sichern – Rechtliche Betreuung

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Liebe Leserin, lieber Leser,

gerade mal gut 25 Jahre ist es her, dass das alte Entmündigungs-, Vormundschafts- und Pflegschaftsrecht grundlegend reformiert wurde. 1992 wurde durch das Betreuungsgesetz eine ganz andere Grundhaltung gegenüber den Menschen ausgedrückt, die aufgrund von Erkrankung oder Behinderung längerfristig oder vorübergehend nicht alle ihre Belange selber regeln können. Die Selbstbestimmung und die Individualität der Betreuten wurden in den Vordergrund gestellt. Bevormundung war gestern. Selbstbestimmung sichern war und ist das erklärte Ziel der Rechtlichen Betreuung1 (vgl. Winterstein ab Seite 27).
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