Bluttests auf Trisomien als Kassenleistung wären ein Schlag ins Gesicht für Menschen mit Down-Syndrom

Fachverbände fordern eine Debatte über die ethischen Folgen

Berlin, 9. April 2019 – Zur Orientierungsdebatte im Deutschen Bundestag am 11. April zu Bluttests auf Trisomien fordern die Fachverbände für Menschen mit Behinderung, der Gefahr der Ausgrenzung von Menschen mit Behinderung entschieden entgegenzutreten.
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BeB warnt vor Folgen der Bluttests auf Trisomien

Evangelische Behindertenhilfe fordert gesellschaftliche Debatte über die ethischen Folgen anlässlich der Frage einer Zulassung von Bluttests als Kassenleistung

Berlin, 20.03.2019 – Anlässlich des morgigen Welt-Down-Syndrom-Tages erklärt der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB), dass er die Zulassung der Bluttests auf die Trisomien 13, 18 und 21 als Kassenleistung ablehnt. Stattdessen fordert er eine breite öffentliche Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten der vorgeburtlichen Diagnostik sowie vor allem mit der Akzeptanz von Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft. Hintergrund ist die Orientierungsdebatte im Deutschen Bundestag, die voraussichtlich im April stattfinden wird. Dabei geht es um die ethischen Folgen der Bluttests, bevor der Gemeinsame Bundesausschuss darüber entscheidet, ob diese Untersuchungen gesetzliche Kassenleistung werden.
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BeB ist erfreut und erleichtert über die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts

Wahlrechtsausschlüsse von Menschen mit Behinderung sind verfassungswidrig / BeB-Vorsitzender Mletzko fordert jetzt schnelles Handeln

Berlin, 21.1.2019 – Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB) ist erfreut und erleichtert über die heute bekannt gegebene Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, dass die pauschalen Wahlrechtsausschlüsse für Menschen mit Behinderung verfassungswidrig sind. Bislang waren in Deutschland 85.000 Menschen von der Wahl ausgeschlossen, die eine Betreuung in allen Angelegenheiten haben oder eine rechtswidrige Tat im Zustand der Schuldunfähigkeit begangen haben und deswegen im psychiatrischen Maßregelvollzug untergebracht sind.
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„Partizipation ist ein Gradmesser für Inklusion“

BeB startet Webseite www.beb-mitbestimmen.de zum Projekt „Hier bestimme ich mit – Ein Index für Partizipation“ und will im Jahr 2019 das Augenmerk auf Verbesserung von Mitbestimmung richten

Berlin, 30.11.2018 – Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB) schaltet anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember die Webseite www.beb-mitbestimmen.de frei, auf der umfassende Informationen zum Projekt „Hier bestimme ich mit – Ein Index für Partizipation“ zu finden sind. „Wir wollen im kommenden Jahr verstärkt das Augenmerk auf Partizipation von Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung richten“, erklärt der BeB-Vorsitzende Uwe Mletzko, „denn ob diese nicht nur dabei sein, sondern auch mitbestimmen dürfen, ist ein Gradmesser dafür, wie inklusiv eine Organisation oder unsere Gesellschaft wirklich ist“.
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Neue BeB-Geschäftsführerin Barbara Heuerding nimmt Tätigkeit auf

Nachfolgerin von Rolf Drescher ab 1. November im Dienst

Berlin, 30.10.2018 – Barbara Heuerding, neue Geschäftsführerin des Bundesverbandes evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB), tritt am 1. November 2018 die Nachfolge von Rolf Drescher an und nimmt ihre Tätigkeit in der Geschäftsstelle des Verbandes in Berlin auf. Rolf Drescher, der nach 30 Dienstjahren für den BeB, davon 26 als Geschäftsführer, zum Ende des Jahres seine Arbeit für den Verband beendet und in den Ruhestand tritt, wird noch für eine Übergangszeit bis 30. November im Dienst sein.
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Bundesverband evangelische Behindertenhilfe stellt sich für die Zukunft neu auf

BeB-Mitgliederversammlung beauftragt Vorstand mit „Strategie 2028“ / Geschäftsführer Rolf Drescher in den Ruhestand verabschiedet

Berlin, 23.10.2018 – Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB) hat sich für die Zukunft neu aufgestellt. Am 23. Oktober 2018 in Berlin haben die 150 Führungskräfte von diakonischen Diensten und Einrichtungen der Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie aus ganz Deutschland die „Strategie 2028“ intensiv diskutiert und den Vorstand mit der Umsetzung beauftragt. Im Anschluss an die Veranstaltung wurde der langjährige Geschäftsführer des BeB, Rolf Drescher, in den Ruhestand verabschiedet, und seine Nachfolgerin, Barbara Heuerding, begrüßt.
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Pastor Uwe Mletzko für weitere vier Jahre als Vorsitzender bestätigt

Berlin, 22.10.2018 – Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB) hat im Rahmen seiner turnusgemäßen Mitgliederversammlung am 22. Oktober 2018 in Berlin seinen Vorstand neu gewählt. Mit 95 Prozent der Stimmen für weiterePastor Uwe Mletzko für weitere vier Jahre als Vorsitzender bestätigt  vier Jahre als BeB-Vorsitzender bestätigt wurde Pastor Uwe Mletzko, Theologischer Geschäftsführer der Diakovere gGmbH sowie der Diakovere Annastift Leben und Lernen gGmbH, Hannover, der das Amt bereits seit 2014 inne hatte.
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Bundesverband evangelische Behindertenhilfe blickt zurück und stellt Weichen für die Zukunft

BeB-Mitgliederversammlung mit Verbandsjubiläum, Neuwahl des Vorstandes und mitMenschPreis-Verleihung steht bevor

Berlin, 08.10.2018 – Am 22. und 23. Oktober 2018 findet in Berlin die turnusgemäße Mitgliederversammlung des Bundesverbandes evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB) statt. Im Rahmen der Veranstaltung feiert der Verband sein 20-jähriges Bestehen. Der BeB ist 1998 aus der Fusion der Vorgängerverbände VEERB und dem VEEMB hervorgegangen. Außerdem stehen die Neuwahl des Vorstandes sowie am Abend die Verleihung des mitMenschPreis auf dem Programm. Am zweiten Tag sind die BeB-Mitglieder aufgefordert, die „BeB Strategie 2028“ zu beschließen. Im Anschluss an die Versammlung wird der langjährige Geschäftsführer des BeB, Rolf Drescher, in den Ruhestand verabschiedet.
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Zugang zu Eingliederungshilfeleistungen braucht qualitativen Ansatz!

Berlin, 12.10.2018 – Am 11. und 12. Oktober 2018 fand die 78. Konferenz der Fachverbände im Haus der Deutschen Caritas in Berlin statt. Die Konferenz beriet dabei mit der Parlamentarischen Staatssekretärin Kerstin Griese unter anderem den Abschlussbericht zu den Auswirkungen des Bundesteilhabegesetzes auf den Zugang zu Leistungen für Menschen mit Behinderung (Artikel 25a § 99 BTHG) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.
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