Medizinische Versorgung barrierefrei gestalten – Arztbesuch darf für Menschen mit Behinderung keine Hürde sein

Gemeinsame Pressemitteilung von Diakonie Deutschland und Bundesverband evangelische Behindertenhilfe (BeB) zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember

Das deutsche Gesundheitssystem ist nicht barrierefrei. Nach über zehn Jahren UN-Behindertenrechtskonvention haben Menschen mit Behinderung noch immer keinen umfassenden und gleichberechtigten Zugang zur gesundheitlichen Versorgung. Nur rund ein Fünftel der fast 102.000 Arztpraxen in der ambulanten Versorgung sind für mobilitätseingeschränkte Menschen barrierefrei zugänglich - noch weniger verfügen über barrierefreie Sanitäranlagen oder höhenverstellbare Untersuchungsmöbel. Ihr Recht auf freie Arztwahl können Menschen mit Behinderung oft nicht umsetzen. Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung appellieren die Diakonie Deutschland und der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe (BeB) an die neue Bundesregierung, die bestehenden Hürden im Gesundheitssystem für Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen abzubauen.
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Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung appellieren an SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP:

Menschen mit Behinderung im Koalitionsvertrag berücksichtigen und digitale Teilhabe voranbringen!

Vor dem Hintergrund der laufenden Koalitionsverhandlungen für die kommende Bundesregierung appellieren die Fachverbände für Menschen mit Behinderung an die Parteien SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP, dass die Belange von Menschen mit Behinderung stärkere Berücksichtigung finden müssen.
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Vorschläge für Koalitionsvertrag zur Behindertenpolitik

Berlin, 21.10.2021. Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB) hat in der Vorbereitungsphase der Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene Vorschläge für den Koalitionsvertrag konzipiert, die eine an den Menschenrechten orientierte Behinderten- und Teilhabepolitik erfordern, und den Vertreter*innen der Parteien übermittelt.
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Begleitung ins Krankenhaus für Menschen mit Behinderung endlich selbstverständlich möglich

Gemeinsame Pressemitteilung von Diakonie Deutschland, Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB) und Deutscher Evangelischer Krankenhausverband e.V. (DEKV)

Berlin, 25. Juni 2021 – Ab dem kommenden Jahr wird es für Menschen mit Behinderung erheblich einfacher, eine vertraute Person mit ins Krankenhaus zu nehmen, wenn dies für die erfolgreiche Behandlung notwendig ist. Mit einer Ergänzung im Gesetz zum Erlass eines Tierarzneimittelgesetzes und zur Anpassung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften, das am 24. Juni im Bundestag verabschiedet wurde, erfüllt die scheidende Bundesregierung eine langjährige Forderung der Menschen mit Behinderung und ihrer Angehörigen und Unterstützer. Zuvor war jahrelang über die Übernahme der Kosten gestritten worden.
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Mehr als 670 Organisationen setzen im Superwahljahr 2021 ein starkes Zeichen für Demokratie und gegen Diskriminierung

Wir lassen nicht zu, dass in Deutschland eine Stimmung erzeugt wird, die unsere Gesellschaft spaltet“, sagt die Erklärung der Aktion „WIR für Menschlichkeit und Vielfalt“. Mittlerweile haben sich über 670 Verbände, Initiativen und Einrichtungen aus dem Bereich der Behindertenhilfe und der Sozialen Psychiatrie der Aktion angeschlossen. Sie wollen alle ein starkes Zeichen für Demokratie und gegen Diskriminierung zu setzen. Die Unterzeichnenden betonen, es komme auf jede Stimme an und fordern auf, zur Wahl zu gehen. Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. Juni warnen sie erneut vor Hetze und Stimmungsmache rechter Akteur*innen wie der AfD und ähnlicher Bewegungen.
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Zum Internationalen Frauentag am 8. März: Mehr Partizipation von Frauen und Mädchen mit Behinderung

Anlässlich des Internationalen Frauentages setzt sich der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB) für mehr Mitbestimmung und Teilhabe von Mädchen und Frauen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung ein. „Gesellschafliches Engagement und Mitbestimmung von Frauen und Mädchen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung entsteht nicht von alleine, sondern braucht verlässliche Strukturen, Instrumente und Maßnahmen zur Unterstützung“ sagt Barbara […]

Über 400 Organisationen unterzeichnen Erklärung für Menschlichkeit und Vielfalt im Superwahljahr 2021

Mit der gemeinsamen Erklärung zeigen zum Auftakt des Wahljahres 435 Verbände, Initiativen und Einrichtungen aus dem Bereich der Behindertenhilfe und der Sozialen Psychiatrie gemeinsam klare Haltung gegen Rassismus und Rechtsextremismus und warnen vor Hetze und Stimmungsmache rechter Akteur*innen wie der AfD und ähnlicher Bewegungen. Mit Sorge beobachten die Verbände, wie versucht wird, eine Stimmung zu erzeugen, die Hass und Gewalt nicht nur gegen Menschen mit Behinderung, psychischer oder physischer Krankheit schürt, sondern gegen alle, die sich für eine offene und vielfältige Gesellschaft engagieren.
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