Gutes Zeichen für die Beschäftigten in Werkstätten für Menschen mit Behinderung

Der BeB lobt die Hilfen des Bundes und mahnt, sie zweckgebunden an die Länder zu geben

Berlin, 18.06.2020 – Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB) und der Beirat der Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung im BeB begrüßen die gestrige Entscheidung des Bundeskabinetts, die Einbußen bei den Entgelten der Werkstattbeschäftigten auszugleichen. Viele Werkstätten waren in den letzten Wochen wegen COVID-19 geschlossen und die Menschen mit Behinderung konnten nicht arbeiten gehen. Daher fehlten den Werkstätten die Einnahmen, so dass sie die Werkstattbeschäftigten nicht bezahlen konnten. Sie hätten nur Anspruch auf Leistungen der Grundsicherung gehabt, was viele als ungerecht empfanden.


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Teilhabe von Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung darf nicht an der Krankenhaustür Halt machen

Fachverbände schreiben an Bundessozialminister und fordern Verbesserungen

Berlin, 11.06.2020 – Wenn Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung ins Krankenhaus aufgenommen werden müssen, kann das für die Betroffenen hochgradig beängstigend und bedrohlich sein. Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung fordern deshalb, dass Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung eine Assistenz für Aufenthalte im Krankenhaus sowie in stationären Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen als Leistung der Eingliederungshilfe in Anspruch nehmen können.


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„Machen Sie sich für vergessene Angehörige stark!“

Beirat der Angehörigen appelliert, die Pflege- und Assistenzleistung von Angehörigen von erwachsenen Menschen mit Behinderung anzuerkennen und finanzielle Not zu verhindern

Berlin, 14.05.2020 – Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB) und sein Beirat der Angehörigen und gesetzlichen Betreuer*innen (BAB) setzen sich mit Nachdruck dafür ein, dass auch die Leistungen der pflegenden und assistierenden Angehörigen von erwachsenen Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung anerkannt und finanziell ausgeglichen werden.
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Prämien jetzt – Gleichbehandlung für Mitarbeitende in der Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie

Berlin, 07.05.2020 – Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB) und die Diakonie Deutschland erwarten vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um Prämien im Bereich der Altenpflege, dass auch hoch belastete Mitarbeitende in der Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie eine wertschätzende Prämie erhalten.
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Medizinische Einrichtungen für Menschen mit Behinderung absichern!

Fachverbände fordern in der Corona-Krise wichtige Ergänzung des Sozialschutzpaketes II

Berlin, 6. Mai 2020 – Aktuell wird im Bundestag das Sozialschutzpaket II beraten. Erfreulicherweise wird die interdisziplinäre Frühförderung, die für Kinder mit Beeinträchtigung wichtig ist, nun auch vom Schutzschirm umfasst. Allerdings werden nach wie vor wichtige medizinische Einrichtungen für Menschen mit Behinderung nicht berücksichtigt: Sozialpädiatrische Zentren, medizinische Zentren für erwachsene Menschen mit Behinderung und psychiatrische Institutsambulanzen. Sie sind unverzichtbarer Bestandteil der medizinischen Versorgung von Menschen mit Behinderung und psychischen Erkrankungen. Daher fordern die Fachverbände für Menschen mit Behinderung, dass diese Einrichtungen des Gesundheitswesens unbedingt finanziell abgesichert werden müssen.
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Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung nicht vergessen!

Die Diakonie Deutschland und der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe warnen vor Rückschritten bei der Inklusion

Berlin, 04.05.2020 – Die Diakonie Deutschland und der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB) appellieren an Politik und Verwaltung, bei den aktuellen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung nicht zu vergessen. Sie benötigen einerseits besonderen Schutz und Unterstützung, dürfen andererseits aber auch nicht allein gelassen oder sogar „weggesperrt“ werden. Auch die Versorgungsstrukturen, beispielsweise die Medizinischen Behandlungszentren für Erwachsene mit geistiger Behinderung oder schweren Mehrfachbehinderungen (MZEB), sind in akuter Gefahr, weil sie finanziell nicht abgesichert sind.
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Gesundheitliche Versorgung von Menschen mit Behinderung gefährdet

Medizinische Behandlungszentren jetzt unter den Schutzschirm der Bundesregierung stellen

Berlin, 23.04.2020 – Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB) sorgt sich vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie zunehmend um die gesundheitliche Versorgung von Menschen mit Behinderung. Insbesondere die Versorgung durch die Medizinischen Behandlungszentren für Erwachsene mit geistiger Behinderung oder schweren Mehrfachbehinderungen (MZEB) ist nicht wirtschaftlich abgesichert. Dadurch droht die medizinische, multiprofessionelle und barrierefreie Behandlung für diesen Personenkreis wegzubrechen.
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BeB sucht gute Lösungen im Umgang mit der Corona-Krise

Aufruf zur Einsendung von Praxis-Beispielen in Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie/Bereitstellung von Best Practice auf BeB-Homepage

Berlin, 7.4.2018 – Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB) ruft zur Einsendung von guten Beispielen im Umgang mit der Corona-Krise auf. Gesucht sind Ideen und deren praktische Umsetzung in Diensten und Einrichtungen der Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie, bei denen für und mit Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung eine konstruktive oder innovative Lösung für die aktuellen Herausforderungen gefunden wurde. Die Einsendungen sollen auf der BeB-Homepage anderen zur Nachahmung zur Verfügung gestellt werden.
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Menschen mit Behinderung müssen besser vor COVID-19 geschützt werden

Fachverbände fordern stärkere Berücksichtigung von Einrichtungen der Eingliederungshilfe bei der Versorgung mit Schutzausrüstung und die beschleunigte Durchführung von Tests

Berlin, 7.4.2020 – Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung weisen angesichts der Corona-Pandemie eindringlich darauf hin, dass viele Menschen, die in Angeboten der Eingliederungshilfe leben, zu den Risikogruppen gehören. Sie müssen deshalb bei der Versorgung mit Schutzausrüstung gemeinsam mit den Pflegeeinrichtungen besonders berücksichtigt und bei der Durchführung von Tests auf das Corona-Virus bevorzugt behandelt werden.
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Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung brauchen in der Corona-Krise besonderen Schutz und Unterstützung

Leistungserbringer benötigen verlässliche Rahmenbedingungen und eine gesicherte Finanzierung

Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung setzen sich mit Nachdruck dafür ein, dass bei den aktuellen Entwicklungen, der Ausbreitung des Corona-Virus und den getroffenen Schutzmaßnahmen Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung besonders geschützt und unterstützt werden. Die gesamte Betreuung und Begleitung durch die Dienste und Einrichtungen der Eingliederungshilfe […]

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