Gesundheitliche Versorgung von Menschen mit Behinderung gefährdet

Medizinische Behandlungszentren jetzt unter den Schutzschirm der Bundesregierung stellen

Berlin, 23.04.2020 – Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB) sorgt sich vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie zunehmend um die gesundheitliche Versorgung von Menschen mit Behinderung. Insbesondere die Versorgung durch die Medizinischen Behandlungszentren für Erwachsene mit geistiger Behinderung oder schweren Mehrfachbehinderungen (MZEB) ist nicht wirtschaftlich abgesichert. Dadurch droht die medizinische, multiprofessionelle und barrierefreie Behandlung für diesen Personenkreis wegzubrechen.
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BeB sucht gute Lösungen im Umgang mit der Corona-Krise

Aufruf zur Einsendung von Praxis-Beispielen in Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie/Bereitstellung von Best Practice auf BeB-Homepage

Berlin, 7.4.2018 – Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB) ruft zur Einsendung von guten Beispielen im Umgang mit der Corona-Krise auf. Gesucht sind Ideen und deren praktische Umsetzung in Diensten und Einrichtungen der Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie, bei denen für und mit Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung eine konstruktive oder innovative Lösung für die aktuellen Herausforderungen gefunden wurde. Die Einsendungen sollen auf der BeB-Homepage anderen zur Nachahmung zur Verfügung gestellt werden.
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Menschen mit Behinderung müssen besser vor COVID-19 geschützt werden

Fachverbände fordern stärkere Berücksichtigung von Einrichtungen der Eingliederungshilfe bei der Versorgung mit Schutzausrüstung und die beschleunigte Durchführung von Tests

Berlin, 7.4.2020 – Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung weisen angesichts der Corona-Pandemie eindringlich darauf hin, dass viele Menschen, die in Angeboten der Eingliederungshilfe leben, zu den Risikogruppen gehören. Sie müssen deshalb bei der Versorgung mit Schutzausrüstung gemeinsam mit den Pflegeeinrichtungen besonders berücksichtigt und bei der Durchführung von Tests auf das Corona-Virus bevorzugt behandelt werden.
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Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung brauchen in der Corona-Krise besonderen Schutz und Unterstützung

Leistungserbringer benötigen verlässliche Rahmenbedingungen und eine gesicherte Finanzierung

Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung setzen sich mit Nachdruck dafür ein, dass bei den aktuellen Entwicklungen, der Ausbreitung des Corona-Virus und den getroffenen Schutzmaßnahmen Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung besonders geschützt und unterstützt werden. Die gesamte Betreuung und Begleitung durch die Dienste und Einrichtungen der Eingliederungshilfe […]

Keine Reihenuntersuchungen zu Forschungszwecken!

CBP und BeB fordern verbindliche Regelungen für Menschen mit Behinderung und befürchten negative gesellschaftliche Folgen

Berlin, 27.2.2020 – Der Bundesverband Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V. (CBP) und der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB) haben in einer gemeinsamen Stellungnahme auf die Gefahren gendiagnostischer Untersuchungen zu Forschungszwecken hingewiesen und fordern verbindliche Regelungen für Untersuchungen des Erbguts von Menschen mit Behinderung. Hintergrund ist die Neufassung einer Richtlinie der Gendiagnostik-Kommission (GEKO) für die Anforderungen an die Durchführung genetischer Reihenuntersuchungen gemäß Gendiagnostikgesetz (GenDG).
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BTHG: Politik und Verwaltung hinken hinterher

Diakonische Unternehmen sehen sich erheblichem Mehraufwand gegenüber

Die Umsetzung der neuen Regelungen des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) bedeutet für viele diakonische Träger und Einrichtungen erhebliche Belastungen, wie die 6. Herbstumfrage des Verbandes diakonischer Dienstgeber in Deutschland e.V. (VdDD) belegt. 27 Prozent der teilnehmenden diakonischen Unternehmen sehen im BTHG eine der größten Herausforderungen, vor denen das eigene Unternehmen derzeit steht. Noch gravierender wird lediglich der Fachkräftemangel eingeschätzt, der sich durch alle Felder sozialer Arbeit zieht.
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Uneingeschränkter Anspruch auf Intensivpflege zuhause muss erhalten bleiben!

Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung fordern häusliche Krankenpflege auch bei hohem Bedarf

Berlin, 3. Dezember 2019 – Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gab jetzt bekannt: Der Gesetzentwurf zum Reha- und Intensivpflegestärkungsgesetz ist überarbeitet. In diesem Gesetz wird unter anderem geregelt, unter welchen Bedingungen Menschen mit Intensivpflegebedarf Leistungen zuhause erhalten können. Betroffen hiervon sind zum Beispiel Menschen, die dauerhaft künstlich beatmet werden. Ihr Anspruch auf häusliche Krankenpflege soll künftig einer Angemessenheitsprüfung unterliegen.
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So klappt’s auch mit der Partizipation!

BeB veröffentlicht Fragensammlungen zur Verbesserung der Mitbestimmung von Menschen mit Behinderung

Kassel/Berlin, 5.12.2019 – Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe (BeB) hat eine Sammlung von Fragen entwickelt, die ermöglichen sollen, dass Menschen mit Behinderung mehr mitbestimmen können. Damit kann sich jede Einrichtung, jede Kommune oder Institution auf den Weg zur vollen und wirksamen Teilhabe machen. Die beiden Fragensammlungen „Mitbestimmen! Fragensammlung zur Partizipation“ und „Mit-Bestimmen! Fragen-Sammlung in Leichter Sprache“ werden heute bei einer Tagung in Kassel der Öffentlichkeit vorgestellt. Nach drei Jahren intensiver Arbeit ist damit ein wichtiger Meilenstein im Projekt „Hier bestimme ich mit! Index für Partizipation“ erreicht, das der BeB seit Juli 2016 in Zusammenarbeit mit dem Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft (IMEW) durchführt. Die Fragensammlungen sind ein wirkungsvolles Instrument zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und helfen zu prüfen, inwieweit Partizipation von Menschen mit Behinderung in einer Organisation oder in der Kommune bereits umgesetzt wird und wie dies noch verbessert werden kann.
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40 Jahre gemeinsam für Teilhabe

Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung feiern Jubiläum

Berlin, 3. Dezember 2019 – Am 2. und 3. Dezember 2019 fand in Berlin die 80. Konferenz der Fachverbände für Menschen mit Behinderung statt. Es trafen sich die Vorsitzenden und Geschäftsführungen von Bundesverband anthroposophisches Sozialwesen, Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie, Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen, Bundesvereinigung Lebenshilfe und Bundesverband evangelische Behindertenhilfe zum fachlichen und strategischen Austausch. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey war bei der Konferenz dabei, hat den Fachverbänden zum Jubiläum gratuliert und zum Thema inklusive Kinder- und Jugendhilfe gesprochen. Alle waren sich einig, wie wichtig es ist, dass Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam aufwachsen.
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Bundesrat befasst sich mit Angehörigen-Entlastungsgesetz 

BeB lobt geplante Verbesserungen für junge Menschen mit Behinderung und fordert Zustimmung der Länder

Berlin, 27.11.2019 – Am 29. November 2019 befasst sich der Bundesrat mit dem Angehörigen-Entlastungsgesetz. Sollten die Vertreter*innen der Länder dem Gesetz zustimmen, würden einige Neuerungen in Kraft treten, die der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB) ausdrücklich begrüßt. Es enthält viele, aus Sicht des BeB unbedingt notwendige Verbesserungen für Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung und ihre Angehörigen sowie für Einrichtungen.
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