Klaus-Dieter Kottnik neuer Diakonie-Präsident –
der BeB gratuliert seinem Vorsitzenden zu diesem großen Erfolg

Der Vorsitzende des BeB, Klaus-Dieter Kottnik, ist am 19. Oktober nach einer spannenden Wahl mit 49 von 92 Stimmen zum neuen Präsidenten des Diakonischen Werkes der EKD gewählt worden. Diese Wahl war notwendig geworden, nachdem Dr. h.c. Jürgen Gohde am 21. Juni sein Amt niedergelegt hat.
Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe gratuliert Klaus-Dieter Kottnik zu seinem außerordentlichen Erfolg und wünscht ihm viel Kraft und Gottes reichen Segen für die vor ihm liegende Aufgabe. Mit dieser Wahl verbunden ist eine Anerkennung der Bedeutung des BeB als Bundesfachverband in der Diakonie. Kottnik war noch am 09.10.2006 von der Mitgliederversammlung des BeB mit überwältigender Mehrheit für weitere vier Jahre zum Vorsitzenden des BeB gewählt worden.
Die Wahl eines neuen Vorsitzenden wird am 8. Mai 2007 bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im Anschluss an die Einrichtungsleiter/innen-Tagung in Bergisch Gladbach erfolgen. Bis dahin bleibt Kottnik im Amt.
In einem Statement zu seiner Wahl erklärte der 54-jährige Pfarrer: "Versöhnung nach innen und deutlich erkennbares evangelisches Profil nach außen. So möchte ich die Aufgabe beschreiben, die ich als Präsident des Diakonischen Werkes gemeinsam mit dem Vorstand übernehmen will.
Ich möchte sinnvolle Zusammenschlüsse von Fach- und Landesverbänden fördern und die Kooperation zwischen Landes- und Fachverbänden einerseits und den Fachverbänden untereinander stärken.
Die Diakonie wird sich deutlich für die Belange der Menschen zu Wort melden, die zu wenig Chancen der Teilhabe am Leben der Gesellschaft haben. Zum Beispiel für die Benachteiligten am Arbeitsmarkt, an der Bildung, an der Gesundheitsversorgung, am gemeinsamen gesellschaftlichen Leben wie schwerst mehrfach behinderte Menschen.
Wir wollen Vorschläge für die Integration machen und uns an neuen Modellen beteiligen. Ich möchte diejenigen stärken, die als Betroffene ihre Stimme erheben können."
Bei der Diakonischen Konferenz würdigten der Diakonische Rat und die Diakonische Konferenz das Wirken des vormaligen Präsidenten, Pfarrer Dr. h.c. Jürgen Gohde.
In Zeiten gravierender Umbrüche im Sozialstaat habe er eine große Aufgabe kraftvoll und mutig aufgenommen - unter Einsatz seiner hohen Kompetenz, seiner vielfältigen Erfahrungen und seiner profunden Kenntnis der Diakonie. Er sei auch in der Politik ein hochgeschätzter Gesprächspartner gewesen.
Gohde habe mit strategischem Weitblick frühzeitig erkannt, dass die Diakonie sich den veränderten Bedingungen anpassen müsse und immer wieder notwendige Veränderungen in der Diakonie angestoßen. Die Begründung der Diakonie im christlichen Glauben sei für ihn treibende Kraft gewesen. 

Dem BeB gehören derzeit 275 Rechtsträger mit mehr als 600 Einrichtungen der evangelischen Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie in Deutschland an. In diesen Einrichtungen und Diensten werden gegenwärtig mehr als 100.000 Menschen aller Altersstufen, Behinderungsgrade und Behinderungsarten (geistig, seelisch, körperlich, mehrfach behindert) gefördert, unterrichtet, begleitet, gepflegt, versorgt, beruflich qualifiziert, beschäftigt.
Die Angebotsformen umfassen Wohnheime, Sonderschulen, Fachkrankenhäuser, Rehabilitations- und Kurkliniken, Werkstätten für behinderte Menschen, Berufsbildungs- und Berufsförderungswerke, Sonderkindergärten, Tagesstätten, ambulante Dienste, Beratungs- und Therapiezentren, Sozialpsychiatrische Diensten und Übergangseinrichtungen. Weiterhin gehören dem Bundesverband rechtlich selbständige Vereinigungen und Selbsthilfegruppen an, die, wie auch die oben genannten Einrichtungen, unter anderem den Angehörigen behinderter oder psychisch kranker Menschen Hilfen anbieten. 

Kontakt:

Rolf Drescher
Geschäftsführer
Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V.
Altensteinstraße 51
14195 Berlin

Tel: 030 / 83001 - 270, Fax: 030 / 83001 – 275, E-Mail: info@beb-ev.de

www.beb-ev.de
www.beb-einmischen.de

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