BeB warnt vor Folgen der Bluttests auf Trisomien

Evangelische Behindertenhilfe fordert gesellschaftliche Debatte über die ethischen Folgen anlässlich der Frage einer Zulassung von Bluttests als Kassenleistung

Berlin, 20.03.2019 – Anlässlich des morgigen Welt-Down-Syndrom-Tages erklärt der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB), dass er die Zulassung der Bluttests auf die Trisomien 13, 18 und 21 als Kassenleistung ablehnt. Stattdessen fordert er eine breite öffentliche Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten der vorgeburtlichen Diagnostik sowie vor allem mit der Akzeptanz von Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft. Hintergrund ist die Orientierungsdebatte im Deutschen Bundestag, die voraussichtlich im April stattfinden wird. Dabei geht es um die ethischen Folgen der Bluttests, bevor der Gemeinsame Bundesausschuss darüber entscheidet, ob diese Untersuchungen gesetzliche Kassenleistung werden.
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Stellungnahme des BeB zum Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung der Betreuer- und Vormündervergütung

Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe (BeB) unterstützt und begleitet als Zusammenschluss von evangelischen Einrichtungen, Diensten und Initiativen Menschen mit geistiger, seelischer, körperlicher oder mehrfacher Behinderung und deren Angehörige.


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BeB ist erfreut und erleichtert über die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts

Wahlrechtsausschlüsse von Menschen mit Behinderung sind verfassungswidrig / BeB-Vorsitzender Mletzko fordert jetzt schnelles Handeln

Berlin, 21.1.2019 – Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB) ist erfreut und erleichtert über die heute bekannt gegebene Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, dass die pauschalen Wahlrechtsausschlüsse für Menschen mit Behinderung verfassungswidrig sind. Bislang waren in Deutschland 85.000 Menschen von der Wahl ausgeschlossen, die eine Betreuung in allen Angelegenheiten haben oder eine rechtswidrige Tat im Zustand der Schuldunfähigkeit begangen haben und deswegen im psychiatrischen Maßregelvollzug untergebracht sind.
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Vorläufige Handlungsempfehlung der Diakonie Deutschland nach BAG-Urteil Egenberger

Die Rechtsprechung zur kirchlichen Einstellungspraxis wirft nach der Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) im Verfahren Egenberger viele Fragen auf, auf die im Alltag reagiert werden muss. Hierzu stellt die Diakonie Deutschland vorläufig eine erste Handlungsempfehlung zur Verfügung. 
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Orientierung Heft 1/2019: Ethik – Nachdenken über Wertmaßstäbe

Heftcover

Liebe Leserin, lieber Leser,

Anfang Dezember 2018, als diese Zeilen entstehen, finden sich in den Medien beunruhigende Nachrichten: Ein Forscher aus China behauptet, mit Hilfe des biologischen Werkzeuges CRISPR-Cas9 die Embryonen zweier Babys genetisch manipuliert zu haben. Lulu und Nana sollen die beiden Kinder heißen und gegen das HI-Virus gewappnet sein. CRISPR-Cas9 ist eine relativ neue, hoch effiziente, präzise und kostengünstige biochemische Methode. DNA kann mit der Methode geschnitten und verändert werden. Bei diesem „Genome Editing" können Gene eingefügt, verändert oder entfernt werden.
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