Orientierung Heft 1/2022: Seelsorge: mitfühlen mitgehen mittrauern mitfreuen

HeftcoverLiebe Leser*innen,

wussten Sie schon, dass es im Bundesverband evangelische Behindertenhilfe (BeB) ein Projektteam gibt, das sich intensiv mit aktuellen Fragestellungen rund um Seelsorge befasst? Den Fokus legt die Arbeitsgruppe, in der Anke Marholdt, Michael May, Gilbert Krüger, Christian Möring, Gundula Schmidt und Carsten Casi Cassandra Wiegel zusammenarbeiten, auf die Frage nach partizipativer Seelsorge. Ein Ergebnis der Arbeit bündelt die Gruppe in einem „Manifest für partizipative Seelsorge“ (auf Seite 08). Der Arbeitskreis stellt dort fest: „Seelsorge partizipativ zu denken ist exemplarisch und notwendig für den Paradigmenwechsel hin zu einer inklusiven Kirche.“ Vor einem Jahr kam Frau Heuerding, Geschäftsführerin im BeB, auf die Orientierung zu, ob es denkbar wäre, die Ergebnisse der Arbeitsgruppe in eine Orientierung einfließen zu lassen. Herr May, der dann zum Redaktionskreis dazu kam, konnte uns überzeugen. Und so entstand dieses Heft rund um „teilhabende und teilgebende Seelsorge“.
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Sozialpolitische Digital-Agenda

Die Digital-Agenda des BeB beschreibt sozialpolitische Positionen und Forderungen, die sich aus der Strategie mitMensch sowie aus der digitalen Transformation im Bereich der Eingliederungshilfe ergeben. Diese Agenda ergänzt die fachliche Auseinandersetzung in den Handlungsfeldern Wohnen, Bildung, Gesundheit, Arbeit und Mobilität um eine sozialpolitische Positionsbestimmung im Hinblick auf Prozesse der Digitalisierung.

Die Digital-Agenda nimmt vorrangig die Perspektive von Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung, ihre Wünsche und Bedarfe in den Blick.
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Diakonie und BeB begrüßen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Schutz von Menschen mit Behinderung vor Benachteiligung im Falle der Triage

Das Bundesverfassungsgericht hat in einem am Dienstag in Karlsruhe veröffentlichten schriftlichen Beschluss entschieden, dass Menschen mit Behinderung im Fall einer Überlastungssituation auf den Intensivstationen nicht benachteiligt werden dürfen (AZ: 1 BvR 1541/20). Das Bundesverfassungsgericht hatte eine Beschwerde von neun Personen mit teils schwerer und mehrfacher Behinderung vorliegen. Sie machten eine Benachteiligung für den Fall geringer intensivmedizinischer Ressourcen aufgrund der Corona Pandemie geltend. Der Gesetzgeber habe keine Maßnahmen ergriffen, dass Menschen mit Behinderung in einer Triage-Situation nicht diskriminiert werden. Das Bundesverfassungsgericht sieht die Beschwerde als begründet an und hat deutlich gemacht, dass der Gesetzgeber "unverzüglich" geeignete Vorkehrungen treffen, wie die Patientenauswahl für eine intensivmedizinische Behandlung, die sogenannte Triage, vorzunehmen ist und Menschen mit Behinderung vor Benachteiligung geschützt werden.


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Frohe Weihnachten

Liebe Verbandsmitglieder,
sehr geehrte Damen und Herren,

ein zweites Corona-Jahr geht zu Ende. Das Jahr 2021 brachte neue Herausforderungen für die BeB Einrichtungen und Bewegung auf bundespolitischer Ebene. Viele BeBinare konnten durchgeführt werden, Stellungnahmen und Informationen wurden erstellt und Projektpläne erarbeitet. Dies war dank Ihrer Unterstützung möglich. Wir danken ganz herzlich jenen, die durch ihre Mitgliedschaft die Verbandsarbeit möglich machen und die sich in Gremien, Beiräten, Arbeitsgruppen oder Reaktionskreisen im BeB engagieren.
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Medizinische Versorgung barrierefrei gestalten – Arztbesuch darf für Menschen mit Behinderung keine Hürde sein

Gemeinsame Pressemitteilung von Diakonie Deutschland und Bundesverband evangelische Behindertenhilfe (BeB) zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember

Das deutsche Gesundheitssystem ist nicht barrierefrei. Nach über zehn Jahren UN-Behindertenrechtskonvention haben Menschen mit Behinderung noch immer keinen umfassenden und gleichberechtigten Zugang zur gesundheitlichen Versorgung. Nur rund ein Fünftel der fast 102.000 Arztpraxen in der ambulanten Versorgung sind für mobilitätseingeschränkte Menschen barrierefrei zugänglich - noch weniger verfügen über barrierefreie Sanitäranlagen oder höhenverstellbare Untersuchungsmöbel. Ihr Recht auf freie Arztwahl können Menschen mit Behinderung oft nicht umsetzen. Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung appellieren die Diakonie Deutschland und der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe (BeB) an die neue Bundesregierung, die bestehenden Hürden im Gesundheitssystem für Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen abzubauen.
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