Fachkräfte für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen im Fokus:

 Der BeB ruft zur Aktionswoche #OhneFachkräfteKeineTeilhabe vom 22. bis 28. April 2024 auf!

Täglich leisten Fachkräfte in der Eingliederungshilfe und Sozialpsychiatrie, Heilerziehungspfleger*innen, Heilpädagogen*innen, Erzieher*innen, Sozialarbeiter*innen und Ergotherapeut*innen Großartiges in ihrem beruflichen Einsatz. Ihre Arbeit ist von entscheidender Bedeutung, um sicherzustellen, dass Menschen mit Behinderung ihr Recht auf Teilhabe wahrnehmen können. Mit ihrer Hingabe und Fachkompetenz tragen Fachkräfte maßgeblich dazu bei, dass die Prinzipien der UN-BRK sowie des Bundesteilhabegesetzes in Deutschland gelebt werden. Doch leider sehen sich viele Leistungserbringer der Eingliederungshilfe zunehmend mit Schwierigkeiten bei der Besetzung offener Stellen und Ausbildungsplätzen konfrontiert. Dieser bedrohliche Mangel an Fachkräften hat nicht nur organisatorische Folgen, sondern beeinträchtigt auch direkt die Teilhabe von Menschen mit Behinderung.
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WIR für Menschlichkeit und Vielfalt: Brandmauer gegen Rechtsextremismus ist wichtiger als je zuvor

Die Initiative «WIR für Menschlichkeit und Vielfalt» ruft zur Teilnahme am Aktionstag am 3. Februar in Berlin und in ganz Deutschland auf.

Vor dem Hintergrund der Verschärfung des politischen Klimas in Deutschland warnt die Initiative «WIR für Menschlichkeit und Vielfalt» vor den Gefahren von Rassismus und Rechtsextremismus und ruft zur Teilnahme am Aktionstag 3. Februar in Berlin auf. Die Demonstrationen der letzten Wochen machen mehr als deutlich: Eine große Mehrheit der Menschen in unserem Land schweigt nicht mehr. Rassismus, Antisemitismus und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit werden entschieden abgelehnt.
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Orientierung Heft 1/2024: Was tun! Teilhabe-Qualität in fordernden Zeiten

Heftcover

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich bin der Neue und darf mich mit dieser Ausgabe ins gemachte Nest setzen. Als ich zum Jahresanfang die Redaktionsleitung der Orientierung übernahm, hatte Martin Herrlich diese Ausgabe schon fertiggestellt. Es war seine letzte Amtshandlung nach mehr als zwei Jahrzehnten in Verantwortung für diese Zeitschrift. Was gibt es da für mich zu tun? Natürlich, Danke sagen! Wir sagen Martin Herrlich DANKE für seinen Ideenreichtum, für seine fachliche Leidenschaft, für die Liebe zur Sprache, für die kreative Heftgestaltung und für die Begleitung der Autor*innen. Und last, not least danken wir ihm für seinen herrlichen Humor, mit dem er den Redaktionskreis geleitet und so die Arbeit leicht gemacht hat.


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Behinderten- und Wohlfahrtsverbände fordern geeignete Finanzierung für die inklusive Kinder- und Jugendhilfe

Berlin, 19.12.2023 Eine inklusive Kinder- und Jugendhilfe kann nur gelingen, wenn die Vorgabe des Kostenvorbehaltes im Achten Buch Sozialgesetzbuch aufgehoben wird. Darauf weist das breite Bündnis der Mitglieder des Deutschen Behindertenrates, der Wohlfahrtsverbände AWO, der Paritätische Gesamtverband und die Diakonie sowie der Fachverbände für Menschen mit Behinderung hin.
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Arbeitshilfe des BeB zur Stärkung von Teilhabe und Selbstbestimmung in den Verhandlungen zur Leistungs- und Vergütungsvereinbarung

Unsere laufenden Projekte zur Stärkung von Teilhabe und Selbstbestimmung haben gezeigt, dass es erforderlich ist, die Partizipation immer auf individueller und struktureller Ebene zu denken und umzusetzen.

In dem Projekt „Hier bestimme ich mit! Index für Partizipation“ (2016-2021) und in den  aktuellen Projekten „Mehr-Mitbestimmen!“ (2021-2024) und „Mein Recht auf Teilhabe! Empowerment für das Teilhabe-/Gesamtplanverfahren“ (2023-2026) engagiert sich der BeB mit seinen Mitgliedern und Beiräten für die Stärkung von Teilhabe und Selbstbestimmung in den Wohn-, Arbeits-, Beschäftigungs-, Bildungs- und Freizeitangeboten der Eingliederungshilfe und Sozialpsychiatrie. Gerade durch das Empowerment sollen Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung dabei unterstützt werden ihre individuellen Rechte durchzusetzen.
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Umfrage: Fachkräftemangel bedroht die Arbeit für Menschen mit Behinderungen – Mehr als die Hälfte der Einrichtungen können Plätze nicht besetzen

Gemeinsame Pressemitteilung der Diakonie Deutschland und des Evangelischen Fachverbandes für Teilhabe (BeB) zum Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember

Die Auswirkungen des Fachkräftemangels in den Einrichtungen der Behindertenhilfe werden immer gravierender. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die der Evangelische Fachverband für Teilhabe (BeB) unter seinen Mitgliedseinrichtungen durchgeführt hat. Die große Mehrheit der Befragten gab an, im ersten Halbjahr 2023 stark von den Auswirkungen des Fachkräftemangels betroffen zu sein. So bleiben 60 Prozent der offenen Fachkräfte-Stellen länger als sechs Monate unbesetzt. Dieser dramatische Personalmangel hat nicht nur organisatorische Konsequenzen, sondern wirkt sich auch direkt auf die Verfügbarkeit von Betreuungsplätzen aus. Eine Mehrheit von 53 Prozent der Befragten bestätigt, dass die Schwierigkeiten bei der Personalrekrutierung dazu geführt haben, dass Einrichtungsplätze nicht wiederbesetzt werden konnten. Anfragen von Menschen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen müssen also abgelehnt werden.
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