Über den BeB

Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB) ist ein Fachverband im Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung. Er ist ein Zusammenschluss von rechtlich selbständigen (gemeinnützigen) Einrichtungen und Diensten der diakonischen Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie.

Dem Verband gehören außerdem rechtlich selbständige Vereinigungen und Selbsthilfegruppen von Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung an. Der BeB fördert, unterstützt und begleitet Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung und deren Angehörige und wird selbst durch zwei Beiräte aus diesen Interessengruppen kritisch begleitet.

Der BeB ist entstanden aus der Fusion von VEEMB (Verband evangelischer Einrichtungen für Menschen mit geistiger und seelischer Behinderung e.V.) und VEERB (Verband Evangelischer Einrichtungen für die Rehabilitation Behinderter e.V.) im Jahr 1998. Die beiden Verbände haben ihre Wurzeln in der über 100-jährigen Arbeit der evangelischen Behindertenhilfe.

Dem BeB gehören zurzeit bundesweit 287 Rechtsträger mit ca. 388 Teileinrichtungen an. Für mehr als 100.000 Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung aller Altersstufen und Behinderungsgrade werden Angebote vorgehalten. Damit deckt der diakonische Fachverband wesentliche Teile der Angebote der Behindertenhilfe sowie der Sozialpsychiatrie in Deutschland ab.

Die Mitgliedseinrichtungen und -dienste, in denen mehr als 80.000 Menschen angestellt sind, bieten Hilfen für Menschen mit geistiger Behinderung, körperlicher Behinderung, psychischer Erkrankung und/oder seelischer Behinderung an. Angebotsformen sind sowohl ambulant wie auch teilstationär oder stationär ausgeprägt.

Die satzungsmäßigen Organe des BeB sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand. Vorsitzender des BeB ist Uwe Mletzko, Vorstandssprecher des Vereins für Innere Mission in Bremen, der auf der turnusgemäßen Mitglieder- versammlung des Bundesverbandes evangelische Behindertenhilfe e. V. (BeB) am 22. September 2014 in Bad Kreuznach für vier Jahre in das Amt gewählt wurde. Stellvertretender Vorsitzender ist Prof. Dr. Jürgen Armbruster, Evangelische Gesellschaft Stuttgart.

Der BeB betreibt seine Verbandsgeschäftsstelle in der Invalidenstraße 29,10115 Berlin. Diese kooperiert eng mit der Diakonie Deutschland – Evangelischer Bundesverband und insbesondere deren Zentrum Gesundheit, Pflege und Rehabilitation (GRP) in Berlin. In der Geschäftsstelle sind zurzeit acht Mitarbeitende (Voll- und Teilzeit) angestellt. Die Gremien und Arbeitsgruppen sind mit ca. 150 Vertreter/innen der Mitgliedseinrichtungen besetzt.

Der BeB stimmt sich in der Konferenz der Fachverbände für Menschen mit Behinderung (KFV – s. a. www.diefachverbaende.de) und im Kontaktgespräch Psychiatrie (KTGP) regelmäßig mit den anderen Fachverbänden der Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie in Deutschland ab.

Um Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung sowie deren Angehörige und gesetzliche Betreuer/innen stärker in die Arbeit des Verbandes einzubinden, hat der BeB einen Beirat der Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung sowie einen Beirat der Angehörigen und gesetzlichen Betreuer/innen eingesetzt, die seit 2010 auch in der Satzung des BeB verankert sind.

Das Positionspapier „Dafür steht der BeB“ kann hier heruntergeladen werden.