Bitte beachten Sie: In der Zeit vom 22.12.18 bis einschließlich 1.1.19 werden keine Bestellungen aus unserem Online-Shop ausgeliefert.

Orientierung Ausgabe 1/2008

Cover Orientierung Ausgabe 1/2008Liebe Leserin, lieber Leser,

haben Sie schon einmal Lotto gespielt? Haben Sie sich ausgemalt, was Sie alles mit dem Geld machen würden?

Erst einmal eine Weltreise? Ein Porsche Cabrio fahren? Vielleicht die Schulden abbezahlen? Irgendetwas Gutes tun? Ein Fest mit Freunden feiern? Eine einsame Hütte kaufen? Und dann waren es doch wieder nicht die 6 Richtigen mit Superzahl.

Bei einem Workshop zur persönlichen Zukunftsplanung werden ganz konkrete Träume genannt:

  • "Ich werde zurzeit Heilerziehungspfleger. Manchmal denke ich, dass das aber noch nicht mein richtiger Beruf ist. Ich möchte in der Politik arbeiten."
  • "Ich habe mir dieser Tage im Anflug des Wahnsinns ein Einrad gekauft. Das möchte ich jetzt fahren lernen."
  • "Ich möchte einmal den Jakobsweg nach Santiago de Compostela pilgern."
  • "Meine Kinder sagen: Jetzt musst du dich langsam ranhalten, sonst wirst du zu alt für deinen Traum. Ich möchte nämlich so gerne mal mit dem Rucksack durch Irland reisen."
  • "Mir ist es wichtig, dass die Familie zusammenhält."
  • "Auto, Wohnung, Ausbildung fertig machen sind meine Träume."
  • "Gesund bleiben - das ist mein größter Traum."
  • "Einmal nach Afrika, zu den wilden Tieren - davon träume ich."

Jeder Mensch hat Träume. Große oder kleine. Ferne oder nahe. Warum tut es manchmal so gut zu träumen?
Träumen heißt, sich vom Alltag entfernen.
Träume sind unsere Schatzkiste. Wir können sie auf der einsamen Insel verbuddeln. Auch verborgen sind sie immer noch da. Bei Bedarf können wir sie ausgraben. Sie wecken Ideen und Kräfte in uns. Sie können uns tragen in leichten wie in schwierigen Tagen.

Persönliche Zukunftsplanung hat viel mit Träumen zu tun. Es geht darum, sich Zeit zu nehmen im Kreise mir wichtiger Menschen über das Heute und das Übermorgen nachzudenken, um das Morgen gestalten zu lernen.

"I have a dream" stand am Anfang des Wirkens von Martin Luther King. Daraus geworden ist eine Welt, in der die Unterdrückung Farbiger aufhörte. Träume können zu ganz konkreten Zielen werden. Träume verändern die Welt.

Träume dürfen aber auch Träume bleiben. Wirken tun sie allemal. Und: Was wäre, wenn Sie wirklich im Lotto gewännen? Ist es nicht fast schöner zu träumen?

Lassen Sie sich anregen von der Idee Persönliche Zukunftsplanung, lassen Sie sich entflammen, wagen Sie für sich und mit anderen zu träumen.

Ihre

FF, MH

 

Wer es könnte

Wer es könnte
die Welt
hochwerfen
dass der Wind
hindurchfährt.

Hilde Domin

Leseprobe (gescanntes Dokument)

PDF-Datei