Autopilot für elektrische Rollstühle erfunden

Die beiden Bayreuther Schüler Michael Bleier (17) und Jan Kallwies (18) wurden mit dem
Bundessonderpreis "Innovationen für Menschen mit Behinderungen" der Christoffel-Blindenmission (CBM) im Rahmen von der Initiative "Jugend forscht" ausgezeichnet. Sie entwickelten einen Autopiloten für elektrische Rollstühle und gewannen damit den mit 300 Euro dotierten Wettbewerb.
 
Michael Bleier und Jan Kallwies statteten einen Rollstuhl mit verschiedenen Sensoren aus, sodass er Hindernissen ausweichen, Türen durchqueren und eigenständig navigieren kann. So entstand die Funktion eines Autopiloten, der sogar in engen Räumen und Gängen dafür sorgt, dass immer genügend Abstand zur Wand gehalten wird. Auch passt er die Geschwindigkeit selbstständig den Gegebenheiten an.

Die Befehlseingabe ist durch Spracherkennung und Tastenerkennung einfach zu handhaben. "Diese  beispielhafte Bedienerfreundlichkeit war ein Hauptgrund für die Jury-Entscheidung", erklärte CBM-Direktor Martin Georgi bei der Preisverleihung in der Zentrale der
Christoffel-Blindenmission im südhessischen Bensheim. Im Rahmen des Jugend-forscht-Wettbewerbs zeichnet die CBM seit 1998 mit dem Sonderpreis "Innovationen für Menschen mit Behinderungen" jedes Jahr Arbeiten aus, die dazu beitragen, Behinderungen zu vermeiden oder behinderten Menschen den Alltag zu erleichtern.

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