Resolution zur Gründung eines europäischen Netzwerks als Organisation behinderter Frauen

(Berlin, 2. - 4.Mai 2007)

(Berlin) 105 Frauen mit unterschiedlichen Behinderungen aus 17 europäischen Ländern haben am Freitag zum Abschluss einer Konferenz ein europäisches Netzwerk behinderter Frauen gegründet. Bisher wurden die Belange der rund 60 Millionen Frauen mit Behinderungen in Europa weder in der Frauenpolitik noch in der Behindertenpolitik auf nationaler und europäischer Ebene ausreichend berücksichtigt.

Aufgabe des neuen Netzwerks ist es, sich in nationale und europäische Behinderten- und Frauenpolitik einzumischen. So soll die Gründung von nationalen Netzwerken behinderter Frauen unterstützt werden. Ziel ist es, die Lebenssituation von Frauen mit Behinderungen zu verbessern. „Derzeit hat auch die neue UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen eine hohe Priorität für uns Netzwerkfrauen“, sagte die Niederländerin Lydia la Rivière-Zijdel, International Training Advice Research.

Darin verpflichten sich die Vertragsstaaten zu Maßnahmen, um die volle Teilhabe behinderter Frauen sicherzustellen. Das Netzwerk will die Ratifikation und Umsetzung der UN-Konvention in den europäischen Staaten vorantreiben und begleiten.

Resolution des Netzwerkes:

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